Alissa Aarts hat im Forschungszentrum zunächst als Werksstudentin angefangen. Seit Januar ist sie nun (im Rahmen einer Elternzeitvertretung) als Mitarbeiterin für die Themen Recruiting und Personalmarketing zuständig. Ihr erster Trip führte sie direkt zur Karrieremesse „European Career Fair 2017“ nach Boston. Hier, in den Jülich Blogs, berichtet sie über diese spannende Erfahrung.

Alissa Aarts auf der European Career Fair 2017 in Boston. Quelle: privat

Als ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, hat mich zuerst das Wetter überrascht: 21 Grad Ende Februar! Die Sonne in Boston hat so stark geschienen, dass ich direkt einen kleinen Sonnenbrand bekommen habe. Dass diese Temperaturen jedoch keineswegs normal sind und in diesem Februar sogar Temperaturrekorde gebrochen wurden, habe ich dann in den kommenden Tagen aus den Nachrichten erfahren.

Am Tag nach meiner Ankunft hatte ich Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Hierzu bin ich gemeinsam mit einem Kollegen der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) und einer Kollegin aus der Fraunhofer-Gesellschaft der roten Linie des Freedom-Trails quer durch die ganze Stadt gefolgt. Wir haben viele historische Sehenswürdigkeiten bestaunt. Das Highlight war, im wahrsten Sinne des Wortes, das Bunker Hill Monument, dessen 294 Stufen wir hinaufgestiegen sind und einen tollen Ausblick über die Stadt hatten.

Blick auf den Charles River in Richtung Boston. Quelle: privat

Gemeinsam mit Severin Ryberg, Doktorand am Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-3), habe ich dann am nächsten Tag auf der Karrieremesse „European Career Fair 2017“ am Gemeinschaftsstand der HGF das Forschungszentrum Jülich vertreten. In der Sporthalle des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben wir in lockerer Atmosphäre viele interessante Gespräche geführt und das Forschungszentrum unter angehenden und erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bekannter gemacht. Zudem haben wir an einem Workshop zum Thema „Pathways to a PhD in Germany“ teilgenommen und hatten dabei die Gelegenheit, mit internationalen Studierenden Gespräche zu führen und Deutschland als Promotionsstandort vorzustellen. Besonders spannend war für mich, wie Severin, der selbst für seine Promotion aus den USA nach Deutschland gekommen ist, von seinen eigenen Erfahrungen berichtet und das amerikanische und deutsche Wissenschaftssystem verglichen hat.

Team am Stand: Johannes Freudenreich (HGF), Jochen Barnstedt (DESY), Alissa Aarts (FZJ) und Severin Ryberg (FZJ) Quelle: privat

Am Ende blieb dann auch noch etwas Zeit, die Stadt weiter zu erkunden. So haben wir im benachbarten Cambridge die Harvard University besichtigt und haben dort an einer Tour teilgenommen. Der Campus und die Geschichte der Universität waren beeindruckend, allerdings hat mich der Jahresbeitrag von 60.000 Dollar sehr erschreckt – da haben wir es hier wirklich gut. Am letzten Tag habe ich mir noch das New England Aquarium angeschaut und anschließend ein paar Stunden im Boston Common, dem ältesten Stadtparkt der USA, verbracht. Ich war erstaunt, welch eine Ruhe man dort genießen kann, obwohl man rundherum von Hochhäusern und Straßen umgeben ist.

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Eine weitere Sache, die mir in Boston aufgefallen ist, waren die Offenheit und Freundlichkeit, mit der einem die Menschen begegnet sind. Ich war dort das erste Mal in einer größeren, fremden Stadt allein unterwegs und hätte nicht gedacht, dass man so schnell mit so vielen Leuten ins Gespräch kommt. Es war insgesamt eine ganz neue und sehr schöne Erfahrung für mich.

 

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