Alissa Aarts ist im Geschäftsbereich Personal für die Themen Recruiting und Personalmarketing zuständig. In den Jülich Blogs berichtet sie über ihre Reise nach China zum PhD Workshop.

Yu Yuan Teehaus Bild: Alissa Aarts

Im November bin ich für die Teilnahme am „PhD Workshop China“ nach Peking und Shanghai gereist. Dies war meine erste Reise nach China und die Einstimmung auf das Land begann schon im Flugzeug – zum Essen wurden traditionell Stäbchen gereicht. Zum Glück habe ich jedoch eine Vorliebe für asiatisches Essen und so kam ich mit ihnen ganz gut zurecht.

Vor meiner Ankunft hatte ich wenig konkrete Vorstellungen von China und das Bild, welches ich von dem Land hatte, bestand hauptsächlich aus grauen, lauten, überfüllten Städten. Umso erfreuter war ich, als ich in Peking am Flughafen von blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein überrascht wurde. Die Luft war angenehm frisch und der für Peking typische Smog hat sich an den Tagen, an denen ich vor Ort war, nicht gezeigt.

Deutschland das Wunschland für ihre Promotion

Günter Lincks und Alissa Aarts beim PhD Workshop in Peking Bild: Dr. Hong He

Direkt am Tag nach meiner Ankunft ging auch schon der PhD Workshop los. Gemeinsam mit Günter Lincks aus der Unternehmensentwicklung habe ich mit chinesischen Studierenden gesprochen, die sich für eine Promotion in Deutschland interessieren. Wir haben zahlreiche Gespräche mit interessierten Kandidatinnen und Kandidaten geführt und für viele von ihnen ist Deutschland das Wunschland für ihre Promotion. Es war wirklich schön zu sehen, dass wir als Forschungs- und Wissenschaftsstandort so attraktiv für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus China sind und es hat großen Spaß gemacht, sie über die konkreten Möglichkeiten am Forschungszentrum Jülich zu informieren.

Nach zwei Tagen in Peking ging es mit dem Zug nach Shanghai. Dort war neben dem Workshop auch Zeit, sich die Stadt anzuschauen. Am Abend sind wir zum Bund gefahren und hatten an der langen Uferpromenade einen fantastischen Blick auf die Skyline von Pudong! Auf der anderen Seite des Huangpu-Flusses befinden sich außerdem einige historische und architektonisch sehr schön anzusehende Gebäude, die durch eine entsprechende Beleuchtung noch beeindruckender wirkten. Am nächsten Morgen haben wir uns den Yu Yuan Garden angeschaut, der ein wundervolles Beispiel für die chinesische Gartenkunst und definitiv einen Besuch wert ist. Besonders gut haben mir auch die im traditionellen Stil gebauten Teehäuser und Gebäude im Altstadtviertel von Shanghai gefallen.

Das Essen in chinesischen Restaurants, so wie wir es hier in Deutschland kennen, ist mit dem Original allerdings nicht zu vergleichen! Viele der chinesischen Gerichte haben mir sehr gut geschmeckt, nur die Fleisch- und Fischgerichte waren für mich persönlich eher gewöhnungsbedürftig. Mit dem nach außen gestülpten, frittierten Fisch konnte ich mich noch anfreunden, doch der halbe Rinderkopf, der auf dem Tisch lag, war dann doch etwas zu viel des Guten…

Insgesamt war der Aufenthalt in China aber eine wirklich interessante Erfahrung und ich bin gespannt, ob ich künftig dem einen oder anderen Studenten, den ich in China kennengelernt habe, hier auf dem Jülicher Campus wiederbegegne.

Günter Lincks und Alissa Aarts beim Abendessen in einem Restaurant in Peking. Bild: privat

 

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