von Dirk Tunger

Immer häufiger werden Forschungsergebnisse nicht mehr nur innerhalb der Fachcommunity in wissenschaftlichen Zeitschriften diskutiert, sondern auch darüber hinaus im Internet und auf Social Media Plattformen. In diesem Zusammenhang habe ich mir die Frage gestellt, ob die Fokussierung auf die klassischen bibliometrischen Indikatoren noch den wahren Impact der Forschungsarbeiten widerspiegelt oder ob es Alternativen gibt.

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Prof. Dr. Christoph Buchal arbeitet am Jülicher Peter Grünberg Institut und ist Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Energie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Seit 2008 beschäftigt sich Buchal mit der Vermittlung gesellschaftsrelevanter, physikalischer Themen in der Schüler- und Erwachsenenbildung. Neben seiner Vorlesungstätigkeit an der Universität zu Köln hält er Vorträge für die Öffentlichkeit und an Schulen mit den Schwerpunktthemen Klima und Energie. Im Jahr 2014 wurde ihm die Wilhelm und Else Heraeus-Seniorprofessur für seine Verdienste zur Lehrerausbildung und für seine schulbegleitenden Sachbücher verliehen


von Christoph Buchal

Ich war bei einem wundervollen Abendessen mit lauter klugen Ehepaaren. Lecker! Dann konzentrierte sich die Diskussion auf die Energiewende und die allgemeine Harmonie ging in heißen Kontroversen unter – unrettbar verloren, wie ein leckgeschlagenes Schiff in stürmischer See.

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von Wolfgang Marquardt

In letzter Zeit wird öffentlich immer öfter die Entfremdung der Wissenschaft von der Gesellschaft beklagt. „Die Wissenschaft muss ihren Elfenbeinturm verlassen, sich mehr an den Sorgen, Problemen, Herausforderungen und Zielen der Gesellschaft ausrichten“ – so ähnlich lautet oft die damit verbundene Forderung an die Wissenschaft.

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Gastbeitrag von Sabine Prall, Pressereferentin JARA

Zehn Jahre oder 120 Monate oder 3653 Tage… Zeit kann in unendlich kleine Teile geteilt werden, doch was zählt wirklich? Natürlich wie man die Zeit nutzt! In den vergangenen 1462 Tagen meines Lebens weiß ich zum Beispiel ganz genau, was mich (beruflich) begleitet hat und was ich in diesen vier Jahren getan habe. Seit Oktober 2013 gehört JARA, die Jülich Aachen Research Alliance, zu meinem Berufsleben. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist dabei mein Metier. Über JARA gab es gerade am Anfang viel zu lernen. Kein Wunder bei einer so komplexen und zugleich spannenden Kooperation.

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Ein Beitrag von Frank Frick

In Bonn wird vom 4. bis zum 11. November die Weltklimakonferenz #COP23 stattfinden, die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat. Nur 56 Kilometer Luftlinie davon entfernt tragen Jülicher Atmosphären- und Agrosphärenforscher dazu bei, dass die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen menschlichen Aktivitäten und dem Klima immer besser verstanden werden. Drei aktuelle Beispiele zeigen, wie Wissenschaftler des Forschungszentrums vorgehen. Sie sind dabei in nationale und internationale Forscher- und Messnetzwerke eingebunden.

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Philipp Winterscheid macht im Forschungszentrum eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Im Oktober 2016 gewann er in seinem Bereich die „WorldSkills Germany“ in Berlin. Bei dem Berufswettbewerb treten alle zwei Jahre Auszubildende, Studierende und junge Fachkräfte in Begleitung ihrer Ausbilder und Lehrer zum deutschlandweiten Wettbewerb an. Durch seinen Sieg qualifizierte sich Winderscheid zunächst für die europäische Ausscheidungsrunde und schließlich für die „WorldSkills“-Weltmeisterschaft, die derzeit in Abu Dhabi stattfindet. Hier im Blog berichtet er, wie in Berlin alles begann.

Um neben dem regulären Ausbildungsbetrieb zum Elektroniker für Betriebstechnik etwas Wettkampfatmosphäre zu schnuppern, hatten sich mein Kollege Tim Becker und ich für „WorldSkills Germany“ in Berlin angemeldet. Während ich in Berlin im Bereich Anlagenelektronik teilnahm, stellte sich Tim in der Installationstechnik der Konkurrenz.

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Gastbeitrag von Ulrich Ivens, Leiter der Jülicher Berufsausbildung.

Insgesamt 42 Auszubildende und junge Fachkräfte aus Deutschland haben es geschafft: Sie treten ab Sonntag bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills in Abu Dhabi an. Monatelang haben sie sich vorbereitet – jetzt kommt es darauf an, punktgenau das Beste zu geben. Mit dabei ist auch Philipp Winterscheid aus unserem Forschungszentrum.

Es ist diese Mischung aus Anspannung und Vorfreude. Es ist diese Atmosphäre in der großen Halle, der Gegensatz zwischen der Geräuschkulisse von vielen tausend Menschen und der eigenen Konzentration, der Fokus auf die Aufgabe. Es ist der Wille, es zu schaffen und die geforderten Aufgaben zu bewältigen. Vor allem aber ist es der Ehrgeiz, der Philipp Winterscheid immer wieder antreibt – der Ehrgeiz, wieder einen Wettbewerb zu gewinnen.

Der 19-Jährige ist Auszubildender im dritten Ausbildungsjahr zum Elektroniker für Betriebstechnik bei uns am Forschungszentrum Jülich. Sein Ausbilder hat ihn vor einiger Zeit gefragt, ob er sich vorstellen könne, an Berufswettbewerben teilzunehmen. Natürlich hat Philipp ja gesagt. Er wollte sich der Herausforderung stellen. Dann folgte eine steile „Karriere“: Im Herbst 2016 wurde er schon Deutscher Meister im Bereich Anlagenelektrik, jetzt tritt er bei der Weltmeisterschaft WorldSkills in Abu Dhabi gegen die Besten der Welt an. Man muss sich schon sehr gut vorbereiten. Es reicht nicht aus, einfach die Kenntnisse aus der Berufsschule und praktischen Ausbildung mitzubringen – bei solchen Wettbewerben wird viel mehr verlangt. Das Niveau ist knackig und die Konkurrenz hat genauso hart trainiert wie Philipp.

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Jun.-Prof. Dr. Gunnar Schröder war von 2009 bis 2015 Leiter der Jülicher Nachwuchsgruppe „Computational Structural Biology“ und forscht zurzeit am „Institute of Complex Systems – Strukturbiochemie“ des Forschungszentrums Jülich. Kristin Mosch hat mit ihm über seine Zeit als Nachwuchsgruppenleiter gesprochen.

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