Da sind sie, unsere JuDocs 2016! 

Unter dem Motto „Karriere made in Jülich“ erhielten am Samstag 39 Jülicher Doktoranden ihre Urkunden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 332 Doktorandinnen und 576 Doktoranden bei uns im Forschungszentrum betreut. 320 von ihnen kamen aus dem Ausland – aus 57 Nationen.

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Wir laden ehemalige Jülicher Doktoranden ein, einen Blogeintrag über ihre Dissertation und ihre Zeit am Forschungszentrum Jülich zu schreiben. Heute freuen wir uns über einen Gastbeitrag von Dr. Martin Schiek. #MyPhD

Während meiner Doktorandenzeit am Forschungszentrum Jülich habe ich die Korrosionsbeständigkeit von Nickelbasislegierungen bei hohen Temperaturen untersucht. Das Ziel ist eine optimierte Anwendung dieses Materialtyps als Trägerstruktur für Gastrennmembranen. Diese Membranen können u. a. zur Abtrennung von CO2 aus Kraftwerksprozessen eingesetzt werden, um CO2-Emissionen zu reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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Wir laden ehemalige Jülicher Doktoranden ein, einen Blogeintrag über ihre Dissertation und ihre Zeit am Forschungszentrum Jülich zu schreiben. Heute freuen wir uns über einen Gastbeitrag von Dr. Martin Robinius.#MyPhD

Meine Doktorarbeit beschäftigte sich mit dem Strom- und Gasmarktdesign zur Versorgung des deutschen Straßenverkehrs mit Wasserstoff sowie der Modellierung und Integration der erneuerbaren Energien in den Stromsektor. Dazu entwickelte ich ein Modell, welches bspw. die Residuallast auf Gemeindeebene in Deutschland berechnet und die Stromüberschüsse für Elektrolyseure bestimmen kann. Als Ergebnis zeigte sich, dass eine wirtschaftliche und flächendeckende Versorgung von ¾ des deutschen Straßenverkehrs mittels erneuerbaren Energien möglich ist. Die Ergebnisse meiner Arbeit sind wichtig, weil sie die Grundlage zur Beratung von Politik und Industrie im Rahmen der Energiewende liefern.

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