Zweikommazwei

von Gastblogger

Der Vorposten des Gehirns (Teil 1)

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Was wir sehen, entsteht im Kopf. Aber es ist nicht alleine das Gehirn, das die visuelle Information auswertet. Bereits im Auge wird die Information vorab gefiltert und verarbeitet. Dafür zuständig ist die Netzhaut – ein verschlungenes Netzwerk aus Nervenfasern und -zellen, die sich ständig austauschen. Jülicher Forscher wollen dieses komplizierte Geflecht und das Geflüster in seinem Innern entschlüsseln. Dabei verfolgen sie auch ein ganz praktisches Ziel: Sehhilfen für Blinde zu verbessern.

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Climate Research Taking Off

von Corinna Kloss

Next try: Phase 1 StratoClim Campaign, Kalamata Greece

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After the Kiruna Test campaign did not happen as planned, the main StratoClim campaign in India during the Asian Monsoon phase this year has been shifted to next year. Those news were unexpected as we visited an India training course, got medical advice for the journey and already sent one container with equipment to India, which is now slowly on its way back. As a phd student and new to the community I still have to get used to disappointing, unexpected and sudden cancellations of campaigns/events that already have been planned in small detail. For this year an alternative was found...

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Von A bis Z

von Bernd Rusinek

„G“ wie „Giant Magnetoresistance“ (GMR) / „Riesenmagnetowiderstand“

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Der GMR-Effekt bewirkte eine Revolution auf dem Gebiet der Computer-, Kommunikations- und Informationstechnologie. Er wurde zeitgleich von Peter Grünberg (Jülich) und Albert Fert (Paris) entdeckt. Beide erhielten 2007 den Nobelpreis für Physik. „GMR beschreibt den Umstand, dass der elektrische Widerstand einer dünnen magnetischen Stapelung durch ein externes magnetisches Feld stark verändert werden kann. Dieser Effekt basiert auf dem Einfluss der Magnetisierung auf die Elektronenbewegung in dieser Stapelung.“

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Zweikommazwei

von Gastblogger

Jülicher Biologielaboranten entdecken Schweden

Auf Exkursion in Schweden (v.l.n.r.): Simon Lemm, Ausbilder Thomas Muckenheim, Alexandra Schmitz, Dominik Honold, Steffen Werner und Jacqueline Fuchs.  Quelle: privat

Die Biologielaboranten des 2. Ausbildungsjahres des Forschungszentrums Jülich sind für sechs Wochen in Fiskebäckskil (Schweden) am Sven Lovén Center der Universität Göteborg. Der Aufenthalt wird gemeinsam mit dem Berufskolleg Stolberg organisiert und durch das Erasmusprojekt der EU finanziert. Biologielaborantin Alexandra Schmitz hat für uns aus Schweden gebloggt.

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Zweikommazwei

von Marcel Bülow

Stimmen unserer Mitarbeiter: Dr. Mariya Ivanova, Teamleiterin am Institut für Energie- und Klimaforschung

Forschungszentrum Jülich

Mit über 5.700 Mitarbeitern zählt das Forschungszentrum Jülich zu den großen Forschungseinrichtungen Europas. Doch wie ist es, auf einem Campus zu arbeiten, der so groß ist, wie eine kleine Stadt? Wie sieht der Arbeitsalltag im Forschungszentrum aus und was gefällt Mitarbeitern an ihrer Arbeit? Heute stellt sich Dr. Mariya Ivanova vor. Die junge Mutter arbeitet im Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung und leitet dort das Team "Wasserstoffpermeable Membranen".

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Do you know Bernd Mohr?

von Bernd Mohr

SC17 August Planning Meeting in Denver

The "Blue Bear" mascot of the Colorado Convention Center, Denver -- Picture by Bernd Mohr

On August 3 and 4, 2016, we had our third SC17 planning meeting in the SC17 conference city, Denver, Colorado. In Germany, we would call this August meeting "mountain party" ("Bergfest") , as we reached now the halftime in our three year quest to organize the SC17 conference, and after 18 months of steep, hard, up-hill work to reach the summit, the second half of the trip should be easier and down-hill. Of course, the future will show whether it is really down-hill ;-)

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Zweikommazwei

von Marcel Bülow

Filme zur Neutronenstreuung erklären Quantenmechanik

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Die Quantenmechanik ist eine der zentralen Säulen der modernen Physik. Jedoch ist die mathematisch komplexe Theorie, mit der sich Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten von Materie beschreiben lassen, wenig anschaulich. Generationen von Nachwuchswissenschaftlern näherten sich dem schwer verständlichen Konzept mit Hilfe des Doppelspaltexperiments, das den Welle-Teilchen-Dualismus anschaulich demonstriert. Abwechslung versprechen zwei Kurzfilme aus dem Forschungszentrum Jülich

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Zweikommazwei

von Marcel Bülow

Quantum Mechanics Illustrated Intuitively By Neutron Scattering

Quantum mechanics is one of the central pillars of modern physics. This mathematically complex theory which allows the properties and laws of matter to be described is, however, rather to understand intuitively. Generations of young scientists have approached this difficult concept with the help of double-slit experiments that clearly demonstrate wave - particle duality. Two new videos from the Jülich Centre for Neutron Science (JCNS) offer a practical alternative to this.

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Zweikommazwei

von Marcel Bülow

Tag der Neugier: T-Shirt-Gewinnerin schickt Urlaubsgrüße aus Garmisch-Partenkirchen

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Am Tag der Neugier Anfang Juni hatten wir nach Euren schönsten Fotoimpressionen gefragt. Für die Bilder mit den meisten Likes haben wir den Fotografen T-Shirts und Pullis spendiert. So ging ein Shirt z. B. an Sabine Schmitt, die es mit auf ihre Reise nach Garmisch-Partenkirchen nahm. „Hier hat es keinen Tag gedauert, bis ich auf das T-Shirt angesprochen wurde“, sagt die Dürenerin. Einem Mitarbeiter des ortsansässigen Fraunhofer-Instituts war das Forschungszentrum bestens bekannt.

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Zweikommazwei

von Gastblogger

Die Anspannung, wenn man auf Testergebnisse wartete, ließ die Arbeit nie langweilig werden

Wir laden ehemalige Jülicher Doktoranden ein, einen Blogeintrag über ihre Dissertation und ihre Zeit am Forschungszentrum Jülich zu schreiben. Heute freuen wir uns über einen Gastbeitrag von Dr. Martin Schiek: "Während meiner Doktorandenzeit am Forschungszentrum Jülich habe ich die Korrosionsbeständigkeit von Nickelbasislegierungen bei hohen Temperaturen untersucht. Das Ziel ist eine optimierte Anwendung dieses Materialtyps als Trägerstruktur für Gastrennmembranen. Diese Membranen können u. a. zur Abtrennung von CO2 aus Kraftwerksprozessen eingesetzt werden, um CO2-Emissionen zu reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten."

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Von A bis Z

von Bernd Rusinek

„F“ wie „Forschungszentrum“ (Name)

Im Schloss Linnep war am Anfang die Bibliothek der GFKF untergebracht.

Der offizielle Name des Forschungszentrums lautete zunächst „Gesellschaft für kernphysikalische Forschung e. V.“ (GFKF). In der Urkunde zur Grundsteinlegung des Reaktors MERLIN im Juni 1958 ist vom „Atomforschungszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen“ die Rede; „Atomforschungszentrum“ war nicht der offizielle Name, ebenso wenig natürlich „Dat Atom“, wie die Einrichtung von der Bevölkerung genannt wurde. Ein Ausflug in die Namensgeschichte des Forschungszentrums.

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Von A bis Z

von Bernd Rusinek

„E“ wie „Eisenbahnausbesserungswerk“

Rurtalbahn-Diesellok V 107 mit Kohlezug von Düren zur Zuckerfabrik Jülich passiert das frühere Bundesbahn-Ausbesserungswerk Jülich-Süd (heute Bundeswehr-Instandsetzungswerk und Bahn-Haltepunkt Forschungszentrum), 22. Oktober 2009. (14 Fc-Wagen = 135 m.) Der Schornstein im Hintergrund gehört nicht zum AW, sondern zur ca. 1 km dahinter liegenden Zuckerfabrik. Von KlausMiniwolf - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40107034

Das Eisenbahn-Ausbesserungswerk, heute die „Außenstelle BAW“ (Bundesbahnausbesserungswerk) des Forschungszentrums, wurde im August 1918 als „Eisenbahn-Hauptwerkstätte“ eröffnet. Bald nach 1918 waren hier 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Sofern sie als Unverheiratete nicht im Ledigenheim auf dem Werksgelände untergebracht waren, wurde für sie und deren Familien das Stadtviertel im Heckfeld gebaut. In das Heckfeld-Viertel zogen ab den 1960er Jahren viele KFA-Neubürger.

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Neutron Sauce

von Tobias Cronert

HBS, die ersten Schritte

Werkstatt

Theoretische Simulationen sind schön und gut, aber irgewann muss man das ganze dann auch mal experimentell überprüfen. Gerade entsteht der erste Prototyp für die HBS-Neutronenquelle in der JCNS- Werkstatt (PGI-JCNS-TA) und die ersten Komponenten haben sich in den Feldversuchen schon hervorragend geschlagen. Mein Traum ist es, dass im Jahre 2030, wenn die ersten Neutronen an der neuen Jülicher Neutronenquelle produziert werden, bei der Eröffnungszeremonie diese Bilder gezeigt werden und dann darunter steht: “HBS-Jülich, so hat damals alles angefangen.”

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Zweikommazwei

von Marcel Bülow

Science Slam sucht Jülicher Super Brains

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Mit Spannung haben wir ihn erwartet, den ersten Science Slam des Jülicher Nachbarschaftsdialogs. Fast 40 regionale Schüler, Azubis und Studenten traten gestern im Jülicher Kulturbahnhof gegeneinander an. Gesucht wurde das Jülicher Super Brain.

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Do you know Bernd Mohr?

von Bernd Mohr

SC17 June Planning Meeting in Snowbird

Snowbird, Utah -- Picture by Bernd Mohr

On June 9, 2016, we had our second SC17 planning meeting in Snowbird, Utah. It is actually a ski winter resort which means you can rent it for meetings in summer for quite some low rate ;-) Why Snowbird? Well, the meeting is traditionally in the city of the conference the year before which is Salt Lake City this year (2016). However, due to some other event in the city during the week, all hotels were completely booked, so the meeting was relocated to Snowbird nearby. It is a very nice place but being located at 2468 meters above sea level, you had to drink a lot of water all day in order not to get elevation sick ;-)

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