Zweikommazwei

by Gastblogger — 2020-09-09

Forschungsdaten im Fokus: Wie wird man eigentlich Forschungsdatenmanager?

Eine neue Ära beginnt in der Wissenschaft. Bislang gab es drei grundlegende Methoden: Die Theorie, die bereits im Altertum betrieben wurde. Das Experiment, das spätestens seit Galilei etabliert ist. Und schließlich die Simulation, deren Siegeszug parallel zu dem der Computer stattfand. Seit einigen Jahren schickt sich eine vierte Methode an, die Wissenschaft zu revolutionieren: Die Datenwissenschaft. Ergebnisse der drei anderen Methoden werden hier mittels Algorithmen verknüpft, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Wir stehen hier noch am Anfang und loten die Möglichkeiten aus, aber schon jetzt ist absehbar, dass viele wesentliche Innovationen über Datenwissenschaft entstehen werden.

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Living Lab Energy Campus

by Florian Redder — 2020-09-01

Das Energiesystem der Zukunft am Beispiel des Schülerlabors „JuLab“

Unser Umgang mit Energie ist im Wandel. Dies betrifft nicht nur die alltäglichen Situationen, in denen wir uns selbst daran erinnern, das Licht auszuschalten oder einmal auf das Auto zu verzichten, sondern auch die gesamte Infrastruktur von Erzeugung über die Speicherung bis hin zur Nutzung von Energie – kurzum unser gesamtes „Energiesystem“. Um diesen Wandel zu vollziehen, benötigen wir intelligente, dezentrale und vor allem vernetzte Technologien, die im Rahmen des Projektes „LLEC::JuPilot“ entwickelt und am Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich erlebbar gemacht werden.

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Bioökonomie

by IBG-4 Bioinformatik — 2020-08-26

Aus dem Werkzeugkasten von Algen: Die Suche nach Enzymen zur Herstellung von besonderen Inhaltsstoffen

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Bioökonomie

by IBG-3 Agrosphäre — 2020-08-20

Supercomputing und Beobachtungsdaten: Der digitale Atlas im BioökonomieREVIER

Die Strukturwandelinitiative Modellregion BioökonomieREVIER hat sich zur Aufgabe gesetzt, Innovationen aus der Wissenschaftslandschaft für die wirtschaftliche Umsetzung in der Region des Rheinisches Reviers zu nutzen.  Eines von 15 Innovationslaboren, die gerade aufgebaut werden, ist das „Digitales Geosystem Rheinisches Revier“ (DG-RR). Hier entwickeln wir eine Art „Echtzeit-Atlas“ für das Rheinische Revier. 

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Bioökonomie

by IBG-1 Biotechnologie — 2020-08-11

Wasserglas oder Schwimmbecken: Warum sich Mikroorganismen in großen Kesseln unwohl fühlen

In biotechnologischen Produktionsprozessen werden Mikroorganismen mit außergewöhnlichen Eigenschaften eingesetzt. Sie stammen z.B. aus dem Boden, dem Verdauungsapparat, von Pflanzenoberflächen oder aus dem Wasser. Im Labor lebt eine solcher Mikroorganismus in einem gerührten Gefäß mit ca. 0,5-20 L Volumen. Hier werden alle Umgebungsbedingungen präzise kontrolliert. Für die darin lebenden Mikroorganismen ist ein solcher Bioreaktor das reinste Schlaraffenland ...

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Bioökonomie

by IBG-4 Bioinformatik — 2020-08-03

Von wildem Mais und wildem Tee lernen - „Ahnenforschung“ für die Bioökonomie

Die in Landwirtschaft und Gartenbau genutzten Pflanzen sind auf einen hohen Ertrag gezüchtet. Oft ist dabei weniger auf eine Stresstoleranz geachtet worden, die in vielen geführten Anbausystemen (Gewächshaus, bewässerte und bewirtschafte Felder) nicht vorrangig war. Im anstehenden Klimawandel werden aber Stresstoleranzen z. B. gegen Hitze und Trockenheit in der Landwirtschaft und im Gartenbau immer wichtiger. Wild wachsende Sorten oder Ursprungssorten der heutigen Nutzpflanzen, weisen oft höhere Stresstoleranzen als die aktuellen Nutzpflanzen auf. In solchen wilden oder alten Sorten liegt oft eine höhere genetische Vielfalt vor, die genutzt werden kann, um z.B. Stresstoleranzen oder auch eine größere Vielfalt oder Menge an z.B. gesundheitsfördernden Pflanzeninhaltsstoffe zu finden. Oft können die Erkenntnisse dann auf derzeit genutzte Pflanzensorten übertragen werden. Die Erforschung solcher Wildsorten stellt somit eine wichtige Grundlage für eine Züchtung von verbesserten Nutzpflanzen dar.

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Bioökonomie

by IBG-2 Pflanzenwissenschaften — 2020-07-30

Nährstoffrecycling mit Algen: Der AlgenFlipper auf der MS Wissenschaft

Am 30. Juli ist in Münster die MS Wissenschaft gestartet, die seit vielen Jahren als Ausstellungsschiff im Rahmen der Wissenschaftsjahre unterwegs ist. Im Wissenschaftsjahr Bioökonomie ist ein Exponat von IBG-2 und Bioeconomy Science Center an Bord, das spielerisch veranschaulicht, wie man mit Hilfe von Algen Abwasser reinigen und wertvolle Nährstoffe zurückgewinnen kann.

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Bioökonomie

by IBG-3 Agrosphäre — 2020-07-22

Phosphordünger aus Tierknochen – eine alternative zu Rohphosphaten

Ohne Phosphor kann keine Pflanze auf dem Feld gedeihen, doch die Lagerstätten der Rohphosphate, aus denen mineralische Phosphordünger hergestellt werden, sind endlich und zudem nur auf eine Handvoll Länder verteilt. Daher erforschen Wissenschaftler in dem BMBF-BonaRes Verbundprojekt InnoSoilPhos nach möglichen Alternativen.

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Bioökonomie

by IBG-1 Biotechnologie — 2020-07-06

Ab ins Trainingslager: Wie man Mikroben für neue Rohstoffquellen begeistert

Mikroorganismen sind immer bestens an ihre natürliche Umgebung angepasst. Die Evolution hat dafür gesorgt, dass sie die verfügbaren Nährstoffe effizient nutzen können und darüber hinaus gegen schädliche Einflüsse gewappnet sind. Aber was passiert, wenn Biotechnologen ganz neue Stoffwechselwege in Mikroorganismen einbauen, um damit z. B. alternative Nährstoffquellen für die biotechnologische Produktion nutzbar zu machen?

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BILDBLOG

by Tobias Schlößer — 2020-07-02

Stimmt unser Bild vom Coronavirus?

Kaum ein anderes Motiv ist momentan so verbreitet wie die stark vergrößerte Darstellung des Coronavirus. Doch wie genau stimmen diese Illustrationen tatsächlich mit der Struktur des Coronavirus überein? Was wissenschaftlich belegt ist, und was frei erfunden, erläutert die Chemikerin Prof. Birgit Strodel. Sie leitet als Professorin die Computational Biochemistry Group am Institut für Biologische Informationsprozesse (IBI-7) des Forschungszentrums Jülich.

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Bioökonomie

by IBG-4 Bioinformatik — 2020-06-29

Bioinformatik für die Bioökonomie - Vom Gen zum nutzbaren Pflanzeninhaltsstoff

Eine bioökonomische Nutzung von Pflanzen und anderen Organismen zur Produktion von nachhaltigen Ressourcen wird durch die genetischen Grundlagen der Organismen beeinflusst. Die Erzeugung von Daten über Genome und auch von Daten zu der aktiven Ausprägung des Genoms (seiner „Expression“) ist deshalb wichtig, um die dahinterliegenden Prozesse zu verstehen und zu verbessern oder an den Bedarf der bioökonomischen Nutzung anzupassen wie z. B. in der Züchtung oder Auswahl von geeigneten Nutzpflanzen. Komplexe Daten, die bei Untersuchungen von Genomen und seiner Ausprägung entstehen, müssen in Datenbanken und durch Visualisierungen verwaltet, verknüpft und interpretierbar gemacht werden. Das alles leistet die Bioinformatik mit verschiedenen Techniken, Algorithmen und Programmen, am IBG-4 zum Beispiel in der Forschung zur Nutzung von Pflanzen zur Gewinnung speziellen industriell interessanten Pflanzeninhaltsstoffen in dem Projekt TaReCa.

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Bioökonomie

by IBG-3 Agrosphäre — 2020-06-26

Toiletten zur Ernährungssicherung und Klimaschutz … Wie geht das? - Kreislaufwirtschaft als Leitbild der Bioökonomie

Forscher des IBG-3 kombinieren im deutsch-äthiopischen Projekt ClimEtSan ökologische Sanitärversorgung, Kompostierung und Biokohletechnologie in Äthiopien. Es geht darum herauszufinden, ob mit diesem Ansatz zu Kreislaufwirtschaft und angepaßter Technologie Ernährungssicherung und Klimaschutz verknüpft werden können.

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Zweikommazwei

by Gastblogger — 2020-05-20

Wie baut man ein StartUp auf? Ein Interview über die Ausgründung von SenseUp.

Dr. Stephan Binder promovierte am Forschungszentrum Jülich im Jahr 2013. Schon während der Promotion am Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG-1) beschäftigte er sich mit der Fragestellung, wie er die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit anwendungsorientiert weiterverfolgen kann. Mittlerweile baut er mit seinem Kollegen Dr. Georg Schaumann das StartUp SenseUp auf, das bereits 2015 aus dem Forschungszentrum Jülich ausgründete. In folgenden Interview berichtet Stephan Binder über den Weg bis hierher, die Herausforderungen und gibt Einblick in die Zukunftspläne des jungen Unternehmens.

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Zweikommazwei

by Gastblogger — 2020-05-14

Wie wird man eigentlich Feuerwehrmann bzw. -frau im Forschungszentrum Jülich?

Das Forschungszentrum Jülich hat eine eigene Feuerwehr. Die rund 100 Kolleginnen und Kollegen der haupt- und nebenberuflichen Werkfeuerwehr übernehmen in erster Linie die Aufgaben, wie man sie auch von kommunalen Feuerwehren kennt. Um die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten für den Dienst in Jülich zu identifizieren, ist es üblich, im Rahmen des Bewerbungsverfahrens einen Einstellungstest durchzuführen. In diesem Jahr fand der Einstellungstest Anfang Februar statt. Mit dabei war auch Carina Spiegelmacher, die als Teamleiterin für den Inneren Dienst u. a. für die Aus- und Fortbildung zuständig ist. Für die Jülich Blogs berichtet sie über den aufregenden Tag und gibt Einblicke, was die Anwärter während der Ausbildung, aber auch im nachfolgenden Berufsalltag erwartet.

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Zweikommazwei

by Marcel Bülow — 2020-04-30

Mit der 360-Grad-Kamera auf Tour: Virtueller Rundgang durch die Jülicher Lysimeter-Anlage

Es sind außergewöhnliche Zeiten. Das Forschungszentrum hat komplett auf Basisbetrieb umgestellt und außer einer Notbesetzung vor Ort, sind alle Mitarbeiter im Homeoffice. Videokonferenzen, Abteilungschats oder kooperatives Arbeiten in Dokumenten – mittlerweile hat sich das Arbeiten von zu Hause eingespielt, wie auch die Kollegin Anna Geiger kürzlich beschrieb. Was oftmals fehlt, ist die persönliche Komponente im Büro. Das Gespräch am Morgen, die Wochenendgeschichte während des Mittagessens oder den Austausch zwischendurch, lernt man derzeit mehr und mehr zu schätzen. Auf der anderen Seite findet sich in der häuslichen Ruhe mitunter Gelegenheit, Projekte voranzutreiben, die im normalen Alltag womöglich kürzer kommen. Passend dazu haben wir unseren ersten 360-Grad-Rundgang fertiggestellt. Bilder und Videos dazu hatten wir bereits vor der Corona-Krise aufgenommen. In den vergangenen Wochen entstand nun eine virtuelle Tour durch die Lysimeter-Anlage des Jülicher Instituts für Agrosphärenforschung. Aber der Reihe nach…

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