Zweikommazwei

von Marcel Bülow

JuDocs 2016: Jülicher Doktoranden feiern Abschluss

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Unter dem Motto "Karriere made in Jülich" erhielten am Samstag 39 Jülicher Doktoranden ihre Urkunden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 332 Doktorandinnen und 576 Doktoranden bei uns im Forschungszentrum betreut. 320 von ihnen kamen aus dem Ausland – aus 57 Nationen.

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Zweikommazwei

von Marcel Bülow

Mein Treffen mit dem Bundespräsidenten

Besuch Bundespräsitend Joachim Gauck

Der 1. September war für Farhad Jawich ein besonderer Ausbildungstag. Nicht etwa, weil der zukünftige Industriemechaniker ein Projekt der Jülicher Berufsausbildung vorstellen sollte - das macht der aus Syrien stammende 24-Jährige mittlerweile routiniert. Vielmehr waren es die außergewöhnlichen Gäste, denen er gemeinsam mit Sören Langen die induktive Ladesäule der Jülicher Berufsausbildung präsentierte: Dem Bundespräsidenten Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begegnet man schließlich nicht jeden Tag. Kein Wunder, dass Farhad Jawich etwas nervös war, wie er im Nachhinein erzählte...

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Do you know Bernd Mohr?

von Bernd Mohr

Centres of Excellence: Europe's Approach to Ensure Competitiveness of HPC Applications

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While there is always a lot of buzz about the latest HPC hardware architecture developments or exascale programming methods and tools, everyone agrees that in the end the only thing that counts are the results and societal impact produced by the technology. Results and impacts are coming from the scientific and industrial applications running on HPC systems. The application space is diverse ranging from astrophysics (A) to zymology (Z). So the question arises of how to effectively fund development and optimization of HPC applications to make them suitable for current petascale and future exascale systems.

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Climate Research Taking Off

von Corinna Kloss

Hit by the flood

Last night Kalamata was hit by a flood and most of us were affected by it. Already yesterday and during the night we had several storms and strong rain here. We woke up from water streaming in our rooms and had to rescue ourselves one level up. Everyone is fine and we found another hotel to spend the last days in. However, the demage at the hotel is huge. Our rental cars were flushed away and clothes from our luggage are soaked in or at least smell like dirt. One dog that we saw every day going to breakfast was on a leash and and couldn't rescue himself.

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Von A bis Z

von Bernd Rusinek

"H" wie Hermann von Helmholtz (1821 – 1894)

Hermann von Helmholtz

Hermann von Helmholtz war Universalgelehrter und „seiner ganzen Natur nach Humanist“ (Walther Gerlach). Er war Wissenschaftstheoretiker, Arzt, Physiologie, Physiker, Musiktheoretiker, Experte für Ästhetik und Mathematiker. Unter seinen Funktionen sind hervorzuheben: Universitätsrektor, Wissenschaftsorganisator, erster Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR). Die Karriere verlief keineswegs geradlinig: Dr. med., Unterarzt, Militärarzt, Dozent für Anatomie an der Berliner Kunstakademie, ab 1848 Professor für Physiologie in Berlin, ein Jahr darauf für Physiologie und Pathologie in Königsberg, 1855 ebenfalls für Physiologie in Bonn. Von dort aus ging es nach Heidelberg (1858).

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Climate Research Taking Off

von Corinna Kloss

Before, During and After each measurement flight

Last minute preparation before flight. Sunrise in the back. Picture by Brian Leen

Two out of four planned measurement flights have already been made. Collected data show a lot of potential for nice atmospheric studies and analysis. One group is especially excited after they saw that during the last flight Geophysica - like predicted - really went through an ice cloud (which they study with their instrument). Next week is the last week of the campaign here in Kalamata, Greece and although one week seems like a long time, with all of the preparation it is hard to fit two more measurement flights in. One was originally planned for today, but unfortunately one instrument showed some major technical problems yesterday night, so this morning the flight for today was spontaneously cancelled.

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Climate Research Taking Off

von Corinna Kloss

Preparation and FIRST flight!!

Just before take off to its first measurement flight

Usually there is one EMC test for each measurement campaign. This is to test if any instrument interferes with the aircraft electronics. We had our EMC test on Friday 26th of August (picture). For the EMC test procedure the plane is supplied by ground power first, then the engines are switched on and the ground power is switched off. This way the instruments should continuously be supplied by power. Last Friday we noticed that shortly after switching on the engines all instruments where shut down and the big question was: Why..?

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Knight Watch

von Volker Hejny

Ausbauen - Umbauen - Einbauen

WASA Detektor 2006-2015 (Bild: A.Kupsc / WASA Kollaboration)

Wie ich schon in einem früheren Beitrag geschrieben hatte, kann man Detektoren nicht einfach kaufen. Da zusätzlich die Experimente auf immer neue Fragestellungen ausgerichtet werden, sind auch die entsprechenden Messaufbauten einer kontinuierlichen Veränderung unterworfen. Gerade bei Experimenten, die am umlaufenden Strahl eines Speicherrings durchgeführt werden, bedarf dies einer langfristigen Planung, da nur während der (relativ kurzen) Abschalt- und Wartungsphasen ein Zugang zu den Geräten besteht. Innerhalb des letzten Jahres haben wir den WASA Detektor so umgebaut, dass er nun für unsere geplanten Polarisationsmessungen optimal geeignet ist.

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Zweikommazwei

von Gastblogger

Der Vorposten des Gehirns (Teil 2)

Ganglienzellen leiten die
vorgefilterte Information
von der Netzhaut ins Gehirn.
Man schätzt, dass es 15 bis
30 verschiedene Typen von
Ganglienzellen gibt. Sie sind
zum Beispiel auf das Erkennen
von Mustern, Kontrasten,
Farben oder Bewegungen
spezialisiert. Hier wurden vier
Ganglienzellen mit Fluoreszenzfarbstoffen
gefüllt. Man
erkennt den großen Zellkörper,
den filigranen Baum feinster
Fortsätze und die faserartigen
Axone, die zum blinden Fleck
des Auges ziehen, um den
Sehnerv zu bilden.

Noch komplexer wird der Ausflug in die Welt des Sehens, wenn Müller auf Botenstoffe und Ionenkanäle zu sprechen kommt, die molekulare Grundlage der Sprache der Nervenzellen. Hier sieht er enormen Forschungsbedarf. „Unser Team hat beispielsweise gezeigt, dass jeder Bipolarzelltyp ein spezifisches Repertoire von Ionenkanälen hat.“ Ionenkanäle sind Bausteine in der Zellmembran. Durch sie gelangen elektrisch geladene Teilchen – Ionen – in die Zelle und aus ihr heraus. Da sich die Kanäle öffnen und schließen können, steuern sie wie ein Schalter, ob ein elektrisches Signal in Form von Ionen in der Zelle ankommt.

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Climate Research Taking Off

von Corinna Kloss

Welcome to Kalamata, Greece

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Our research aircraft Geophysica and most of the Scientists arrived Monday 22nd of August. We are all in the process of integrating our instruments now. The hanger here is small, very ‘basic’ and due to some holes in the roof, not every instrument is protected from rain, which we already experienced yesterday. We struggle with the electricity supply and internet connection. It is warm and humid, but we are lucky that we don’t have any dress code like the officers around us with their thick overalls. The campaign is planned to continue until Sep 9th. In total 4 measurement flights are planned. The first EMC test is scheduled for tomorrow morning 7 a.m. to test if any instrument is disturbing the aircraft electronics.

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Zweikommazwei

von Gastblogger

Der Vorposten des Gehirns (Teil 1)

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Was wir sehen, entsteht im Kopf. Aber es ist nicht alleine das Gehirn, das die visuelle Information auswertet. Bereits im Auge wird die Information vorab gefiltert und verarbeitet. Dafür zuständig ist die Netzhaut – ein verschlungenes Netzwerk aus Nervenfasern und -zellen, die sich ständig austauschen. Jülicher Forscher wollen dieses komplizierte Geflecht und das Geflüster in seinem Innern entschlüsseln. Dabei verfolgen sie auch ein ganz praktisches Ziel: Sehhilfen für Blinde zu verbessern.

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Climate Research Taking Off

von Corinna Kloss

Next try: Phase 1 StratoClim Campaign, Kalamata Greece

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After the Kiruna Test campaign did not happen as planned, the main StratoClim campaign in India during the Asian Monsoon phase this year has been shifted to next year. Those news were unexpected as we visited an India training course, got medical advice for the journey and already sent one container with equipment to India, which is now slowly on its way back. As a phd student and new to the community I still have to get used to disappointing, unexpected and sudden cancellations of campaigns/events that already have been planned in small detail. For this year an alternative was found...

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Von A bis Z

von Bernd Rusinek

„G“ wie „Giant Magnetoresistance“ (GMR) / „Riesenmagnetowiderstand“

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Der GMR-Effekt bewirkte eine Revolution auf dem Gebiet der Computer-, Kommunikations- und Informationstechnologie. Er wurde zeitgleich von Peter Grünberg (Jülich) und Albert Fert (Paris) entdeckt. Beide erhielten 2007 den Nobelpreis für Physik. „GMR beschreibt den Umstand, dass der elektrische Widerstand einer dünnen magnetischen Stapelung durch ein externes magnetisches Feld stark verändert werden kann. Dieser Effekt basiert auf dem Einfluss der Magnetisierung auf die Elektronenbewegung in dieser Stapelung.“

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Zweikommazwei

von Gastblogger

Jülicher Biologielaboranten entdecken Schweden

Auf Exkursion in Schweden (v.l.n.r.): Simon Lemm, Ausbilder Thomas Muckenheim, Alexandra Schmitz, Dominik Honold, Steffen Werner und Jacqueline Fuchs.  Quelle: privat

Die Biologielaboranten des 2. Ausbildungsjahres des Forschungszentrums Jülich sind für sechs Wochen in Fiskebäckskil (Schweden) am Sven Lovén Center der Universität Göteborg. Der Aufenthalt wird gemeinsam mit dem Berufskolleg Stolberg organisiert und durch das Erasmusprojekt der EU finanziert. Biologielaborantin Alexandra Schmitz hat für uns aus Schweden gebloggt.

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Zweikommazwei

von Marcel Bülow

Stimmen unserer Mitarbeiter: Dr. Mariya Ivanova, Teamleiterin am Institut für Energie- und Klimaforschung

Forschungszentrum Jülich

Mit über 5.700 Mitarbeitern zählt das Forschungszentrum Jülich zu den großen Forschungseinrichtungen Europas. Doch wie ist es, auf einem Campus zu arbeiten, der so groß ist, wie eine kleine Stadt? Wie sieht der Arbeitsalltag im Forschungszentrum aus und was gefällt Mitarbeitern an ihrer Arbeit? Heute stellt sich Dr. Mariya Ivanova vor. Die junge Mutter arbeitet im Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung und leitet dort das Team "Wasserstoffpermeable Membranen".

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