Bioökonomie

by IBG-4 Bioinformatik — 2020-06-29

Bioinformatik für die Bioökonomie - Vom Gen zum nutzbaren Pflanzeninhaltsstoff

Eine bioökonomische Nutzung von Pflanzen und anderen Organismen zur Produktion von nachhaltigen Ressourcen wird durch die genetischen Grundlagen der Organismen beeinflusst. Die Erzeugung von Daten über Genome und auch von Daten zu der aktiven Ausprägung des Genoms (seiner „Expression“) ist deshalb wichtig, um die dahinterliegenden Prozesse zu verstehen und zu verbessern oder an den Bedarf der bioökonomischen Nutzung anzupassen wie z. B. in der Züchtung oder Auswahl von geeigneten Nutzpflanzen. Komplexe Daten, die bei Untersuchungen von Genomen und seiner Ausprägung entstehen, müssen in Datenbanken und durch Visualisierungen verwaltet, verknüpft und interpretierbar gemacht werden. Das alles leistet die Bioinformatik mit verschiedenen Techniken, Algorithmen und Programmen, am IBG-4 zum Beispiel in der Forschung zur Nutzung von Pflanzen zur Gewinnung speziellen industriell interessanten Pflanzeninhaltsstoffen in dem Projekt TaReCa.

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Bioökonomie

by IBG-3 — 2020-06-26

Toiletten zur Ernährungssicherung und Klimaschutz … Wie geht das? - Kreislaufwirtschaft als Leitbild der Bioökonomie

Forscher des IBG-3 kombinieren im deutsch-äthiopischen Projekt ClimEtSan ökologische Sanitärversorgung, Kompostierung und Biokohletechnologie in Äthiopien. Es geht darum herauszufinden, ob mit diesem Ansatz zu Kreislaufwirtschaft und angepaßter Technologie Ernährungssicherung und Klimaschutz verknüpft werden können.

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Bioökonomie

by IBG-2 Pflanzenwissenschaften — 2020-06-17

Nachhaltige Rohstoffe aus mehrjährigen Pflanzen

Um Erdöl durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen, werden landwirtschaftliche Flächen für den Anbau der Biomassepflanzen gebraucht. Gehen diese Flächen für die Nahrungsmittelproduktion verloren? Das ist nicht der Fall, wenn anspruchsarme Pflanzen auf Böden wachsen, die für die Nahrungsmittelproduktion ungeeignet sind. Im BioSC-Projekt AP3 arbeiten Wissenschaftler des IBG-2 an Konzepten zur Nutzung mehrjähriger Stauden als Rohstoffquelle für Chemikalien und Materialien.

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Bioökonomie

by IBG-1 Biotechnologie — 2020-06-08

Biotechnologie: Meistens unsichtbar, aber überall dabei

Biotechnologie arbeitet im Verborgenen. Die Produkte von Biotech-Firmen kann man selten im Laden kaufen. Aber für die Herstellung unglaublich vieler Supermarkt-Produkte – zum Beispiel im Bereich Lebensmittel, Getränke, Nahrungsergänzungsstoffe oder Waschmittel – wird Biotechnologie gebraucht. Die Biotechnologie-Branche liefert hierfür chemische Grundstoffe, pharmazeutische Substanzen, Enzyme oder Zellkulturen. Tierfutter enthält biotechnologisch produzierte Nahrungsergänzungsstoffe, Waschmittel beinhaltet biotechnologisch hergestellte Enzyme, Vitamine werden mit Hilfe von Mikroorganismen hergestellt und die meisten Milchprodukte sind ohne den Einsatz mikrobieller Kulturen oder Enzyme gar nicht denkbar, geschweige denn alkoholische Getränke. Die Liste der Branchen, die auf biotechnologische Produkte und Prozesse angewiesen sind, lässt sich problemlos erweitern: …..

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Zweikommazwei

by Gastblogger — 2020-05-20

Wie baut man ein StartUp auf? Ein Interview über die Ausgründung von SenseUp.

Dr. Stephan Binder promovierte am Forschungszentrum Jülich im Jahr 2013. Schon während der Promotion am Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG-1) beschäftigte er sich mit der Fragestellung, wie er die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit anwendungsorientiert weiterverfolgen kann. Mittlerweile baut er mit seinem Kollegen Dr. Georg Schaumann das StartUp SenseUp auf, das bereits 2015 aus dem Forschungszentrum Jülich ausgründete. In folgenden Interview berichtet Stephan Binder über den Weg bis hierher, die Herausforderungen und gibt Einblick in die Zukunftspläne des jungen Unternehmens.

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Zweikommazwei

by Gastblogger — 2020-05-14

Wie wird man eigentlich Feuerwehrmann bzw. -frau im Forschungszentrum Jülich?

Das Forschungszentrum Jülich hat eine eigene Feuerwehr. Die rund 100 Kolleginnen und Kollegen der haupt- und nebenberuflichen Werkfeuerwehr übernehmen in erster Linie die Aufgaben, wie man sie auch von kommunalen Feuerwehren kennt. Um die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten für den Dienst in Jülich zu identifizieren, ist es üblich, im Rahmen des Bewerbungsverfahrens einen Einstellungstest durchzuführen. In diesem Jahr fand der Einstellungstest Anfang Februar statt. Mit dabei war auch Carina Spiegelmacher, die als Teamleiterin für den Inneren Dienst u. a. für die Aus- und Fortbildung zuständig ist. Für die Jülich Blogs berichtet sie über den aufregenden Tag und gibt Einblicke, was die Anwärter während der Ausbildung, aber auch im nachfolgenden Berufsalltag erwartet.

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Zweikommazwei

by Marcel Bülow — 2020-04-30

Mit der 360-Grad-Kamera auf Tour: Virtueller Rundgang durch die Jülicher Lysimeter-Anlage

Es sind außergewöhnliche Zeiten. Das Forschungszentrum hat komplett auf Basisbetrieb umgestellt und außer einer Notbesetzung vor Ort, sind alle Mitarbeiter im Homeoffice. Videokonferenzen, Abteilungschats oder kooperatives Arbeiten in Dokumenten – mittlerweile hat sich das Arbeiten von zu Hause eingespielt, wie auch die Kollegin Anna Geiger kürzlich beschrieb. Was oftmals fehlt, ist die persönliche Komponente im Büro. Das Gespräch am Morgen, die Wochenendgeschichte während des Mittagessens oder den Austausch zwischendurch, lernt man derzeit mehr und mehr zu schätzen. Auf der anderen Seite findet sich in der häuslichen Ruhe mitunter Gelegenheit, Projekte voranzutreiben, die im normalen Alltag womöglich kürzer kommen. Passend dazu haben wir unseren ersten 360-Grad-Rundgang fertiggestellt. Bilder und Videos dazu hatten wir bereits vor der Corona-Krise aufgenommen. In den vergangenen Wochen entstand nun eine virtuelle Tour durch die Lysimeter-Anlage des Jülicher Instituts für Agrosphärenforschung. Aber der Reihe nach…

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Zweikommazwei

by Gastblogger — 2020-04-29

Nachruf auf Prof. Karl Zilles - Ein Vorbild in der akademischen Lehre und in der Forschung

Von Katrin Amunts - Am 26. April 2020 verstarb unser lieber Freund und hochgeschätzter Kollege, Professor Emeritus Karl Zilles, nach langer und schwerer Krankheit. Karl Zilles war über viele Jahre Direktor des Instituts für Medizin, später des Instituts für Neurowissenschaften und Biophysik und zuletzt des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich. Er leitete lange das C. und O. Vogt Institut für Hirnforschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und war damit der zweite Institutsleiter nach den beiden Namensgebern, deren große Tradition er zu neuem Leben erweckte.

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Living Lab Energy Campus

by Ellen Kammula — 2020-04-20

Gemeinsam für die Campusenergiewende: Mitarbeiterbeteiligung im LLEC

Das Energiesystem des Forschungszentrums Jülich (FZJ) wird sich im Laufe des Projekts „Living Lab Energy Campus“ (LLEC) fundamental verändern. Wir sind davon überzeugt, dass die erfolgreiche Umgestaltung des Energiesystems maßgeblich von der Mitwirkung der Nutzerinnen und Nutzer abhängt. Deshalb ist die Nutzereinbindung ein zentrales Element des LLEC-Projekts, für das wir ein eigenes Projektteam „Engagement und Dissemination“ eingerichtet haben. Hier berichten wir über die Arbeit unseres Teams.

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You and Your Brain

by Anna Geiger — 2020-04-17

Home office in times of COVID-19 in our institute

We are all currently affected by COVID-19 and its implications. Like many other institutes INM-7 has been in the home office for 7 weeks. Here you can read how well it works and what has changed as a result.

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Off to the Desert

by Michaela Falkenroth — 2020-03-18

Ma Salama!

We are back in Germany – green, rainy, well-organised, toilet paper deprived Germany – oh how we missed you, or did we?! I`ll admit it dealing with the thought that we might not be able to get back was pretty unpleasant, but I can`t say that I felt particularly homesick over the last two weeks and I hope neither did the other fieldtrippers. Letting go of the excursion routine, the great outdoors and the people that surrounded you non-stop is easier said than done. So, to make our transition back into our everyday lifes a bit smoother and to say goodbye to our readers, I am writing one last blog.

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Off to the Desert

by Michaela Falkenroth — 2020-03-15

A song of bronze and frankincense

Oman is a wealthy state. We have seen various expressions of this wealth in the last two weeks. They come in form of prestigious development projects like the botanical gardens or the university, in form of a rather wasteful usage of water and in form of cheap fuel, I mean when did you last fill you 120 l tank for 45€? For Omani citizens the governmental welfare is almost limitless. There are no taxes, free healthcare, education, and a piece of land to build on for every married adult. All of this wealth pours from a single source: oil. One can discuss the sustainability of this situation, but that is not where I am going with this.

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Off to the Desert

by Michaela Falkenroth — 2020-03-13

The taste of Oman

When we prepared the lunch for our fieldtrip participants on the first day we triggered a lot of confusion. ‘Is this dinner already?’ (at 1 pm mind you.) ‘No this is lunch.’ ‘WE GET LUNCH?’ Yes indeed, you get lunch. Yes, every day. Three meals a day is apparently unconventional for fieldtrips and I have to admit I gain a few pounds every year, but come on, did you think we would let you starve?! There are fresh veggies, fruit, eggs (oh so many eggs), bread and a number of spreads on the buffet. Dinner embraces the popular concept of ‘Reis mit Scheiß’, whereby ‘Scheiß’ is usually spicy goat or camel or, on meatless days, chicken. But where does all of this come from? How does Oman satisfy its food consumption?

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Off to the Desert

by Michaela Falkenroth — 2020-03-12

The White Wadi

Driving off-road is a crucial part of this fieldtrip. We get the Land Cruisers for a reason and the people who drive have the chance to try out a number of different terrains, starting with basic dirt roads, ending with loose sand or gravel. For some of the drivers it`s the first time to leave the safe haven of asphalt and also the first time to handle a 2 ton four-wheel-drive. The fact that there have never been any major driving incidents shows that the off-roading is actually easily learned. Still, there are some tracks that are somewhat tricky.

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Off to the Desert

by Michaela Falkenroth — 2020-03-10

Faces in the night

Imagine a wadi. A dry river bed, filled with gravel, at the foot of a tower-shaped mountain. A few trees and shrubs grow between the rubble. Night has already fallen, the mountain stands black before the night sky. The full moon is bright enough to see every pebble and every thorny twig. In this wadi there sits a camp right beside a rudimentary dirt road. The camp has a large white truck, a row of cars, some tables, a circle of camping chairs around a campfire and a few scattered tents. The fire is burning, an interrupted card game lays on a boulder and from the boiling pots in the truck`s kitchen comes a smell of roasted chicken, but nobody is there.

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