Dr. Stephan Binder promovierte am Forschungszentrum Jülich im Jahr 2013. Schon während der Promotion am Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG-1) beschäftigte er sich mit der Fragestellung, wie er die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit anwendungsorientiert weiterverfolgen kann. Mittlerweile baut er mit seinem Kollegen Dr. Georg Schaumann das StartUp SenseUp auf, das bereits 2015 aus dem Forschungszentrum Jülich ausgründete. In folgenden Interview berichtet Stephan Binder über den Weg bis hierher, die Herausforderungen und gibt Einblick in die Zukunftspläne des jungen Unternehmens.

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Das Forschungszentrum Jülich hat eine eigene Feuerwehr. Die rund 100 Kolleginnen und Kollegen der haupt- und nebenberuflichen Werkfeuerwehr übernehmen in erster Linie die Aufgaben, wie man sie auch von kommunalen Feuerwehren kennt. Neben der Brandbekämpfung sind sie zum Beispiel auch für die betriebliche Erste Hilfe zuständig.

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von Prof. Katrin Amunts / english version below / elektronisches Kondolenzbuch 

Am 26. April 2020 verstarb unser lieber Freund und hochgeschätzter Kollege, Professor Emeritus Karl Zilles, nach langer und schwerer Krankheit. Karl Zilles war über viele Jahre Direktor des Instituts für Medizin, später des Instituts für Neurowissenschaften und Biophysik und zuletzt des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich. Er leitete lange das C. und O. Vogt Institut für Hirnforschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und war damit der zweite Institutsleiter nach den beiden Namensgebern, deren große Tradition er zu neuem Leben erweckte.

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Sabrina Schwarz, Claudia Frick und Zoë Hester begleiteten am vergangenen Wochenende ein ganz besonderes Event auf dem Jülicher Campus: Jugend hackt – Mädchen vernetzen. Damit war das Programm Jugend hackt erstmals zu Gast im Forschungszentrum. Claudia Frick, die schon oft bei Jugend hackt als Mentorin dabei war, schlug das Forschungszentrum als neue Location vor und fand mit Sabrina Schwarz und dem Büro für Chancengleichheit eine Koordinatorin für das Projekt. 

von Claudia Frick und Sabrina Schwarz

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Wie gut, dass Hannah Faber Ausbildungsbotschafterin für das Forschungszentrum ist. Denn dafür erhielt die 19-jährige Auszubildende von der Zentralen Berufsausbildung (P-Z) ein Jülich-Shirt, das sie etwa auf Karrieremessen trägt – und in den Herbstferien nun auch für den Tauchurlaub in Ägypten in den Koffer packte. Dort nahm die werdende Kauffrau für Büromanagement ein spektakuläres Unterwasserfoto in 20 Metern Tiefe für die Jülich-Shirt-Galerie auf, die das Forschungszentrum im Intranet anbietet. Faber: „Ich finde es dort immer interessant zu sehen, wo die Kollegen überall hinreisen und welche tolle Ideen sie für ihre Fotos haben!“

Für ihr eigenes Bild angespornt wurde Faber durch das eingereichte Bild eines Kollegen aus dem Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM), in der sie derzeit als Auszubildende arbeitet. „Markus Thoma hatte kurz vorher ein tolles Foto von sich im Jülich-Shirt vor einem isländischen Gletscher eingeschickt. Da wollte ich ebenfalls einen ganz besonderen Ort für ein Bild finden“, so die Kollegin.

Daumen hoch in der Tiefe: Die Auszubildende Hannah Faber ist mit ihrem Jülich-Shirt selbst auf dem Grund des Roten Meeres eine Botschafterin für das Forschungszentrum. Quelle: privat

Leidenschaft Tauchen

Diesen besonderen Ort fand Faber dann in Ägypten am Grunde des Roten Meers: „Bei Hurghada gibt es nicht nur beeindruckende Riffs, sondern auch in einiger Tiefe noch wirklich tolle Sichtbedingungen!“ Die Tauchleidenschaft hat sie übrigens von ihren Eltern, seit 2014 besitzt sie einen eigenen Tauchschein. „Seitdem finden meine Urlaube zu einem großen Teil unterhalb der Wasseroberfläche statt“, sagt Faber mit einem Augenzwinkern. Schon im Dezember geht es für die junge Kollegin erneut mit Taucherbrille und Neoprenanzug nach Ägypten. „Die wunderschöne Unterwasserwelt fasziniert mich einfach“, sagt Faber, die zugleich jeden Tauchgang nutzt, um herumtreibenden Plastikmüll aus dem Wasser zu holen.

Intranet-Galerie

Die Fotogalerie im Intranet des Forschungszentrums Jülich zeigt zahlreiche Kolleginnen und Kollegen auf Reisen in Jülich-Shirt oder Jülich-Pullover. Alle Mitarbeitende, die ein solches T-Shirt oder einen Jülich-Hoodie besitzen, können sich an der Fotoaktion der Unternehmenskommunikation beteiligen und das Bild an intern@fz-juelich.de schicken. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einzelne Bilder auch hier im Blog des Forschungszentrums zu veröffentlichen. 

Text von Hanno Schiffer

von Viola Middendorf, Career Center & Postdoc Office des Forschungszentrums Jülich

„Für mich ist es immer wieder erfrischend zu sehen, wo Leute nach ihrer Promotion in der Industrie landen und was die neuen Herausforderungen sind, denen man sich außerhalb der Forschung als Chemiker stellen muss.“ So beschreibt es Britta Mayerhöfer, Doktorandin am IEK-11, bei der Unternehmensexkursion zu Evonik nach Marl.

Am 05.09.2019 machten sich rund 30 Nachwuchswissenschaftler/innen aus Jülich auf, um in Marl in einem der größten Chemieparks Deutschlands einen Eindruck davon zu bekommen, wie es ganz konkret aussehen kann, als Forscher bei einem Chemiekonzern zu arbeiten. Die strategische Innovationseinheit Creavis von Evonik stand dabei im Zentrum des Besuches. Organisiert wurde das Ganze vom Career Center & Postdoc Office.

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Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) zur Vorhersage von Wetter- und Umweltdaten liegt eigentlich nahe. Schließlich spielen die Erhebung und Verarbeitung von Daten in der Meteorologie und Klimaforschung seit jeher eine zentrale Rolle. Dabei hat sich die Präzision der Vorhersagen in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert. Gestiegene Rechenkapazitäten, verfeinerte Methoden sowie ein stetig erweitertes Messnetz haben dazu geführt, dass die Wettervorhersage mittlerweile deutlich besser ist als ihr Ruf. Eine 5-Tages-Prognose ist heute so genau wie der Wetterbericht für den nächsten Tag vor 50 Jahren.

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Der Strukturwandel im Rheinischen Revier ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen – nicht nur für die rheinische Braunkohle-Region, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen. Das Forschungszentrum Jülich möchte zur erfolgreichen Gestaltung dieses Wandels einen wichtigen Beitrag leisten.

Was kommt nach der Braunkohle? Wie können die hochwertigen Arbeitsplätze in der Region gehalten und zugleich neue geschaffen werden? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung in diesem Prozess, der die Identität der heutigen Braunkohle-Region rund um Jülich gravierend verändern wird?

Lesen Sie hierzu einen Beitrag von Prof. Wolfgang Marquardt, dem Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich.

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Wie stehen die Deutschen zu Wissenschaft und Forschung? Wie stark ist ihr Interesse an wissenschaftlichen Themen, wie ausgeprägt ist ihr Vertrauen in die Arbeit von Forscherinnen und Forschern? Die Antworten auf diese Fragen findet sich im „Wissenschaftsbarometer„, einer jährlichen Umfrage der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. 

Hier im Blog „Zweikommazwei“ beziehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Position zu den Befunden und Thesen des aktuellen Wissenschaftsbarometers 2018. Im dritten Teil der Serie (abonnierbar als RSS-Feed), nimmt Prof. Katrin Amunts, Medizinerin und Direktorin des „Instituts für Neurowissenschaften und Medizin“, Stellung.

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