Die Biologielaboranten des 2. Ausbildungsjahres des Forschungszentrums Jülich sind für sechs Wochen in Fiskebäckskil (Schweden) am Sven Lovén Center der Universität Göteborg. Der Aufenthalt wird gemeinsam mit dem Berufskolleg Stolberg organisiert und durch das Erasmusprojekt der EU finanziert. Biologielaborantin Alexandra Schmitz hat für uns aus Schweden gebloggt.

Die sechs Wochen in Schweden sind eine echt schöne Erfahrung. Auch wenn wir in einem ziemlich abgelegenen Ort untergekommen sind, bekommen wir doch viel zu sehen.

Auf Exkursion in Schweden (v.l.n.r.): Simon Lemm, Ausbilder Thomas Muckenheim, Alexandra Schmitz, Dominik Honold, Steffen Werner und Jacqueline Fuchs. Quelle: privat

Auf Exkursion in Schweden (v.l.n.r.): Simon Lemm, Ausbilder Thomas Muckenheim, Alexandra Schmitz, Dominik Honold, Steffen Werner und Jacqueline Fuchs. Quelle: privat

Die Arbeit im Labor ist anders als in Deutschland. Hier werden Tiere (z. B. Austern) untersucht und die Fortpflanzungsrate bestimmt, oder aber die Auswirkung von verschiedenen Seegrasarten auf die Erosion bei Wellengang beobachtet. Das gibt uns die Möglichkeit, unsere meeresbiologische Arbeitstechniken zu erweitern. Natürlich hilft der Aufenthalt auch bei der fachspezifischen Sprachkompetenz. Laborsprache in einer internationalen meeresbiologischen Station ist Englisch.

Da wir direkt ein Zimmer auf der Station haben, haben wir nachmittags viel Freizeit. Oft gehen wir fischen, fahren Boot oder erkunden einfach die Gegend. Manchmal fahren wir mit dem Fahrrad in die nahe gelegene Stadt Grundsund und genießen die tolle Landschaft. Außerdem liegt Fiskebäckskil am sogenannten Gullmarsfjord. Wir können daher auf die umliegenden Berge klettern und staunen dann über die atemberaubende Aussicht. Meistens sind wir da oben ganz alleine und weit und breit ist kein Mensch zu sehen – so was wäre in Deutschland nicht möglich.

Einsam ist man in Schweden jedoch nicht: So gibt es vormittags zum Beispiel die „fika“, bei der sich die ganze meeresbiologische Station trifft und zusammen Pause macht. Und auch beim Abendessen kommt man gerne zusammen. Hier gibt es dann meistens den selbst gefangenen Fisch.

Die Biologielaboranten beim Fischen.

Jülicher Biologielaboranten bei den Vorbereitungen des Abendessens im schwedischen Fiskebäckskil. Quelle: privat

 

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