Das Forschungszentrum Jülich trauert um Prof. Astrid Kiendler-Scharr. Die international renommierte Atmosphären- und Klimaforscherin starb am 6. Februar 2023 im Alter von nur 49 Jahren plötzlich und unerwartet. Astrid Kiendler-Scharr war seit 2012 am Forschungszentrum Jülich Direktorin des Instituts für Energie- und Klimaforschung, Troposphäre (IEK-8), und lehrte Experimentalphysik an der Universität zu Köln.

Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr (1973 – 2023)
Copyright: Forschungszentrum Jülich / Ralf-Uwe Limbach

„Mit Astrid Kiendler-Scharr verliert das Forschungszentrum Jülich eine kluge Wissenschaftlerin, eine geschätzte Kollegin und eine engagierte Managerin. Wir sind mit unseren Gedanken bei ihrer Familie, der unser aller Mitgefühl gilt. Ihre Arbeit galt dem besseren Verständnis des Klimawandels. Ihr war es wichtig, das Wissen zum Klimawandel auch nutzbar zu machen. Daher engagierte Sie sich als Vorsitzende des Deutschen Klima-Konsortiums und als Leitautorin des jüngsten IPCC-Berichts. Astrid Kiendler-Scharr war Wissenschaftlerin mit Leidenschaft, tatkräftig und umsichtig. Sie hinterlässt eine große Lücke“, würdigte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Marquardt die Verstorbene.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Erinnerungen an Prof. Astrid Kiendler-Scharr zu teilen und zu kondolieren.

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von Imke Rhoden und Andrew Ross

Die Europäische Union steht vor der Herausforderung, dass der weltweite Ressourcenverbrauch steigt, der Druck auf die Ressourcen stetig zunimmt und die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen zunehmend unsicherer wird. Gepaart mit dem Ziel, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt zu werden, besteht die dringende Notwendigkeit, das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung zu entkoppeln und einen raschen Übergang zu Kreislauflösungen zu gewährleisten.

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Am Samstagabend, 15. Januar, kurz nach 20:00 Uhr, registrierte der Mikrobarograph an der Jülicher Wetterstation des Forschungszentrums einen plötzlichen Luftdruckanstieg. Innerhalb von 20 Minuten stieg der Luftdruck von 1014 Hektopascal auf 1014,7 Hektopascal an. Anschließend fiel der Druck innerhalb weniger Minuten um 2,3 Hektopascal ab.

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Young Helmholtz researchers solve scientific data challenges and start filling the pandemic communication vacuum

By Stefan Kesselheim

For all participants, the Helmholtz Herbst Hackathon was a relief. After months of pandemic self-isolation, young scientists were absorbed in the unique atmosphere of the Helmholtz Herbst Hackathon, a cooperation project within the Helmholtz Association of German Research Centers. “We wanted to create an event that truly stands out after the depressing pandemic time. We wanted to get young scientists engaged in Machine Learning and let them get in touch again.“ says Daniela Henkel (Digital Earth, GEOMAR). From September 8 to 12, in a hotel near Cologne, 46 young researchers from different research areas and different Helmholtz research programs worked together to solve scientific data challenges.

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Das Forschungszentrum Jülich trauert um Professor Harald Bolt. Er starb in dieser Woche nach schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren. Harald Bolt war seit 2008 Mitglied des Vorstands und führte den wissenschaftlichen Geschäftsbereich, zu dem die Energie- und Klimaforschung, das Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik und bis vor kurzem auch die Bio- und Geowissenschaften gehörten.

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Die Arbeit in der Wissenschaft ist abwechslungsreich, herausfordernd und international – das erleben nicht nur Forschende in ihrem Arbeitsalltag, sondern auch Mitarbeiter*innen aus anderen Bereichen. So auch unsere Kolleginnen Marthe Klotz und Doris Vorloeper-Heinz, die beide als Juristinnen am Forschungszentrum tätig sind und im Interview davon berichten, warum sie sich für eine Tätigkeit in der Wissenschaft entschieden haben und was ihre Arbeit so spannend macht. Außerdem geben sie Tipps für all diejenigen, die sich als Jurist*in ebenfalls für die Wissenschaft interessieren. Ein Interview von Alissa Aarts.

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von Torsten Bronger

Eine neue Ära beginnt in der Wissenschaft. Bislang gab es drei grundlegende Methoden: Die Theorie, die bereits im Altertum betrieben wurde. Das Experiment, das spätestens seit Galilei etabliert ist. Und schließlich die Simulation, deren Siegeszug parallel zu dem der Computer stattfand.

Seit einigen Jahren schickt sich eine vierte Methode an, die Wissenschaft zu revolutionieren: Die Datenwissenschaft. Ergebnisse der drei anderen Methoden werden hier mittels Algorithmen verknüpft, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Wir stehen hier noch am Anfang und loten die Möglichkeiten aus, aber schon jetzt ist absehbar, dass viele wesentliche Innovationen über Datenwissenschaft entstehen werden.

Im Kern ist dabei jeder Forscher auch Datenwissenschaftler, wenn Rohdaten aus Experimenten oder Simulationen ausgewertet werden. Allerdings erweitert sich diese Tätigkeit rapide sowohl quantitativ (es findet eine Explosion der Datenmengen statt) als auch qualitativ (es werden global verteilte Datenquellen herangezogen und grundlegend neue Analysetechniken erforscht).

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Dr. Stephan Binder promovierte am Forschungszentrum Jülich im Jahr 2013. Schon während der Promotion am Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG-1) beschäftigte er sich mit der Fragestellung, wie er die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit anwendungsorientiert weiterverfolgen kann. Mittlerweile baut er mit seinem Kollegen Dr. Georg Schaumann das StartUp SenseUp auf, das bereits 2015 aus dem Forschungszentrum Jülich ausgründete. In folgenden Interview berichtet Stephan Binder über den Weg bis hierher, die Herausforderungen und gibt Einblick in die Zukunftspläne des jungen Unternehmens.

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Das Forschungszentrum Jülich hat eine eigene Feuerwehr. Die rund 100 Kolleginnen und Kollegen der haupt- und nebenberuflichen Werkfeuerwehr übernehmen in erster Linie die Aufgaben, wie man sie auch von kommunalen Feuerwehren kennt. Neben der Brandbekämpfung sind sie zum Beispiel auch für die betriebliche Erste Hilfe zuständig.

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