Gastbeitrag von Sabine Prall, Pressereferentin JARA

Zehn Jahre oder 120 Monate oder 3653 Tage… Zeit kann in unendlich kleine Teile geteilt werden, doch was zählt wirklich? Natürlich wie man die Zeit nutzt! In den vergangenen 1462 Tagen meines Lebens weiß ich zum Beispiel ganz genau, was mich (beruflich) begleitet hat und was ich in diesen vier Jahren getan habe. Seit Oktober 2013 gehört JARA, die Jülich Aachen Research Alliance, zu meinem Berufsleben. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist dabei mein Metier. Über JARA gab es gerade am Anfang viel zu lernen. Kein Wunder bei einer so komplexen und zugleich spannenden Kooperation.

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Ein Beitrag von Frank Frick

In Bonn wird vom 4. bis zum 11. November die Weltklimakonferenz #COP23 stattfinden, die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat. Nur 56 Kilometer Luftlinie davon entfernt tragen Jülicher Atmosphären- und Agrosphärenforscher dazu bei, dass die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen menschlichen Aktivitäten und dem Klima immer besser verstanden werden. Drei aktuelle Beispiele zeigen, wie Wissenschaftler des Forschungszentrums vorgehen. Sie sind dabei in nationale und internationale Forscher- und Messnetzwerke eingebunden.

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Philipp Winterscheid macht im Forschungszentrum eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Im Oktober 2016 gewann er in seinem Bereich die „WorldSkills Germany“ in Berlin. Bei dem Berufswettbewerb treten alle zwei Jahre Auszubildende, Studierende und junge Fachkräfte in Begleitung ihrer Ausbilder und Lehrer zum deutschlandweiten Wettbewerb an. Durch seinen Sieg qualifizierte sich Winderscheid zunächst für die europäische Ausscheidungsrunde und schließlich für die „WorldSkills“-Weltmeisterschaft, die derzeit in Abu Dhabi stattfindet. Hier im Blog berichtet er, wie in Berlin alles begann.

Um neben dem regulären Ausbildungsbetrieb zum Elektroniker für Betriebstechnik etwas Wettkampfatmosphäre zu schnuppern, hatten sich mein Kollege Tim Becker und ich für „WorldSkills Germany“ in Berlin angemeldet. Während ich in Berlin im Bereich Anlagenelektronik teilnahm, stellte sich Tim in der Installationstechnik der Konkurrenz.

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Gastbeitrag von Ulrich Ivens, Leiter der Jülicher Berufsausbildung.

Insgesamt 42 Auszubildende und junge Fachkräfte aus Deutschland haben es geschafft: Sie treten ab Sonntag bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills in Abu Dhabi an. Monatelang haben sie sich vorbereitet – jetzt kommt es darauf an, punktgenau das Beste zu geben. Mit dabei ist auch Philipp Winterscheid aus unserem Forschungszentrum.

Es ist diese Mischung aus Anspannung und Vorfreude. Es ist diese Atmosphäre in der großen Halle, der Gegensatz zwischen der Geräuschkulisse von vielen tausend Menschen und der eigenen Konzentration, der Fokus auf die Aufgabe. Es ist der Wille, es zu schaffen und die geforderten Aufgaben zu bewältigen. Vor allem aber ist es der Ehrgeiz, der Philipp Winterscheid immer wieder antreibt – der Ehrgeiz, wieder einen Wettbewerb zu gewinnen.

Der 19-Jährige ist Auszubildender im dritten Ausbildungsjahr zum Elektroniker für Betriebstechnik bei uns am Forschungszentrum Jülich. Sein Ausbilder hat ihn vor einiger Zeit gefragt, ob er sich vorstellen könne, an Berufswettbewerben teilzunehmen. Natürlich hat Philipp ja gesagt. Er wollte sich der Herausforderung stellen. Dann folgte eine steile „Karriere“: Im Herbst 2016 wurde er schon Deutscher Meister im Bereich Anlagenelektrik, jetzt tritt er bei der Weltmeisterschaft WorldSkills in Abu Dhabi gegen die Besten der Welt an. Man muss sich schon sehr gut vorbereiten. Es reicht nicht aus, einfach die Kenntnisse aus der Berufsschule und praktischen Ausbildung mitzubringen – bei solchen Wettbewerben wird viel mehr verlangt. Das Niveau ist knackig und die Konkurrenz hat genauso hart trainiert wie Philipp.

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Jun.-Prof. Dr. Gunnar Schröder war von 2009 bis 2015 Leiter der Jülicher Nachwuchsgruppe „Computational Structural Biology“ und forscht zurzeit am „Institute of Complex Systems – Strukturbiochemie“ des Forschungszentrums Jülich. Kristin Mosch hat mit ihm über seine Zeit als Nachwuchsgruppenleiter gesprochen.

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Weltweit, auch in vielen deutschen Städten, werden am 22. April Forscherinnen und Forscher auf die Straße gehen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Wissenschaft zur Substanz unserer Demokratie und unserer Gesellschaft gehört. Sie wollen dafür sensibilisieren, dass Wissenschaft ungehinderten internationalen Austausch braucht. Und dass Wissen nur im rationalen und faktenbestimmten Diskurs entstehen kann.

Anlässlich der Aktion hat Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, nachfolgenden Blogartikel verfasst.

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Alissa Aarts hat im Forschungszentrum zunächst als Werksstudentin angefangen. Seit Januar ist sie nun (im Rahmen einer Elternzeitvertretung) als Mitarbeiterin für die Themen Recruiting und Personalmarketing zuständig. Ihr erster Trip führte sie direkt zur Karrieremesse „European Career Fair 2017“ nach Boston. Hier, in den Jülich Blogs, berichtet sie über diese spannende Erfahrung.

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Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland zu unterstützen ist Ziel des E.ON-Stipendienfonds. Gefördert werden junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen – Studierende, Doktoranden und Postdocs – beider Länder, die in der Energieforschung oder angrenzenden Disziplinen tätig sind. Erfolg mit ihrer Bewerbung hatte auch Yulia Arinicheva, Doktorandin am Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit.

Das folgende Interview ist gegen Ende ihres sechsmonatigen Aufenthalts im Jahr 2016 entstanden.

Yulia Arinicheva vor der norwegischen Küste. Bild: privat

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Von Igor Dal Bo

Als ich erfuhr, dass ich für meine Forschung von Jülich nach Chile gehen würde, habe ich mich riesig gefreut! Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich in dieser großartigen natürlichen Umwelt arbeiten darf – vor allem, weil ich auch viel gereist bin, seit ich hier bin. Das ist sowieso nötig, da ich in vier Nationalparks Daten für meine Forschung sammle. Von der Atacamawüste bis zu den Affenschwanzbäumen in den urtümlichen Wäldern von Nahuelbuta: die Landschaft ist überall anders.

Igor Dal Bo und eine Chilenische Empanada

Igor Dal Bo und eine Chilenische Empanada Quelle: privat

Und was ist nach einem langen Arbeitstag besser, als eine typische chilenische Empanada zu genießen – eine spezielle Art gefüllte Teigtasche – während man am Meeresstrand sitzt, den Sonnenuntergang beobachtet und dem entspannenden Klang der Wellen lauscht, die sich am Ufer brechen? Falls ich noch mal die Chance haben sollte, nach Chile zu reisen, werde ich sie definitiv wahrnehmen!

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Die Freiheit der Wissenschaft ist im Grundgesetz verankert. Forscherinnen und Forscher sehen sich jedoch zunehmend mit Fragestellungen konfrontiert, bei denen die Wissenschaftsfreiheit mit anderen Grundrechten, wie zum Beispiel dem Schutz von persönlichen Daten, in Konflikt geraten kann. In diesen Fällen bedarf es eines umfassenden Abwägungsprozesses in der Forschung selbst. Wichtige Impulse für diesen Abwägungsprozess könnten in einer „Ethik-Klausel“ in den Grundordnungen von Universitäten und Forschungseinrichtungen verankert werden, sagt Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, und regt eine Weiterentwicklung der verbreiteten „Zivilklausel“ an.

In diesem Gastbeitrag fasst Prof. Wolfgang Marquardt seine Rede „Zivilklausel versus Wissenschaftsfreiheit“ zusammen, die er am 10. November an der Universität Siegen gehalten hat. 

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