Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland zu unterstützen ist Ziel des E.ON-Stipendienfonds. Gefördert werden junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen – Studierende, Doktoranden und Postdocs – beider Länder, die in der Energieforschung oder angrenzenden Disziplinen tätig sind. Erfolg mit ihrer Bewerbung hatte auch Yulia Arinicheva, Doktorandin am Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Nukleare Entsorgung und Reaktorsicherheit.

Das folgende Interview ist gegen Ende ihres sechsmonatigen Aufenthalts im Jahr 2016 entstanden.

Yulia Arinicheva vor der norwegischen Küste. Bild: privat

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Von Igor Dal Bo

Als ich erfuhr, dass ich für meine Forschung von Jülich nach Chile gehen würde, habe ich mich riesig gefreut! Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich in dieser großartigen natürlichen Umwelt arbeiten darf – vor allem, weil ich auch viel gereist bin, seit ich hier bin. Das ist sowieso nötig, da ich in vier Nationalparks Daten für meine Forschung sammle. Von der Atacamawüste bis zu den Affenschwanzbäumen in den urtümlichen Wäldern von Nahuelbuta: die Landschaft ist überall anders.

Igor Dal Bo und eine Chilenische Empanada

Igor Dal Bo und eine Chilenische Empanada Quelle: privat

Und was ist nach einem langen Arbeitstag besser, als eine typische chilenische Empanada zu genießen – eine spezielle Art gefüllte Teigtasche – während man am Meeresstrand sitzt, den Sonnenuntergang beobachtet und dem entspannenden Klang der Wellen lauscht, die sich am Ufer brechen? Falls ich noch mal die Chance haben sollte, nach Chile zu reisen, werde ich sie definitiv wahrnehmen!

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Sissi, Schlösser, die Donau – ach was, Wien ist noch viel mehr! So ist die Stadt etwa voll von Musikern und Künstlern. Oft höre ich bewegende Melodien von berühmten klassischen Musikern, wenn ich durch die Stadt flaniere. Gern fahre ich auch mit den alten roten Straßenbahnen mit ihren klingenden Glocken, umgeben von den vielen modernen Gebäuden. Dabei bin ich auch auf eine wunderschöne Müllverbrennungsanlage gestoßen, die vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser als orientalisches Fantasieschloss designt wurde.

Hier kann ich die Vermischung der Geschichte mit dem modernen Leben der Stadt regelrecht fühlen. Es ist genau dieser faszinierende Mix, der für mich den europäischen Charme aus-macht und mich hier bei meinem Forschungsaufenthalt an der Universität Wien ganz besonders begeistert.

Shurong Liu vor dem Konzerthaus des Wiener Musikvereins Quelle: privat

Shurong Liu vor dem Konzerthaus des Wiener Musikvereins
Quelle: privat

Shurong Liu ist Doktorandin am Jülicher Institute of Bio- and Geosciences, Bereich Agrosphere (IBG-3) und forschte einen Monat lang an der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien in Österreich. In ihrem wissenschaftlichen Projekt analysiert sie Stickstoffprozesse und N₂O-Emissionen. Während ihres Aufenthalts in Wien untersucht sie vor allem die NH₂OH-Freisetzung von Ammoniak-Oxidierern.