Da er selbst Sozialwissenschaftler ist, hat ein Kommentar zum Beitrag „Arbeiten Forscher für sich oder für die Gesellschaft?“ den Autoren Prof. Hans Peter Peters zu einer längeren Antwort über den womöglichen Unterschied der Kommunikation von Naturwissenschaftlern und Geistes-/Sozialwissenschaftlern motiviert. Den ausführlichen Kommentar veröffentlichen wir hier als eigenen Beitrag.

Von Hans Peter Peters

Prof. Hans Peter Peters Quelle: FZJ

Natürlich variieren Talent und Bemühen um verständliche Kommunikation zwischen Wissenschaftlern. Ich kenne Kolleginnen und Kollegen, die ihre Erkenntnisse glasklar und verständlich nicht nur für ein Fachpublikum darstellen können; bei anderen teile ich den im Kommentar geäußerten Eindruck, dass ihre Darstellungen nicht nur kompliziert sind, sondern unnötig kompliziert. Es ist eine interessante Frage, ob es dabei systematische Unterschiede zwischen Naturwissenschaftlern auf der einen und Sozial- und Geisteswissenschaftlern auf der anderen Seite gibt. Der Begriff „Soziologenchinesisch“ ist sprichwörtlich und es lohnt sich zu fragen, was hinter dem verbreiteten Eindruck steht, dass sich Sozial- und Geisteswissenschaftler besonders schwer damit tun, öffentlich verständlich zu kommunizieren.

Meine Anmerkungen fasse ich in drei mir plausibel erscheinende Thesen zusammen, die ich nur ansatzweise empirisch belegen kann und die insofern spekulativ sind. Die beiden ersten Thesen unterstellen die Korrektheit der Behauptung und verweisen auf mögliche Gründe für den Unterschied zwischen Naturwissenschaftlern und Geistes-/Sozialwissenschaftlern; die dritte These besagt, dass die Behauptung womöglich auf einer Fehlwahrnehmung beruht.

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Wie stehen die Deutschen zu Wissenschaft und Forschung? Wie stark ist ihr Interesse an wissenschaftlichen Themen, wie ausgeprägt ist ihr Vertrauen in die Arbeit von Forscherinnen und Forschern? Die Antworten auf diese Fragen findet sich im sog. „Wissenschaftsbarometer“, einer jährlichen Umfrage der Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Ende September ist das aktuelle Wissenschaftsbarometer 2018 erschienen, für das wieder mehr als 1000 ausgewählte Personen befragt wurden. 

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Das Forschungszentrum Jülich ist eine der größten Forschungseinrichtungen Europas. Fast 6000 Mitarbeiter arbeiten und forschen zwischen Köln und Aachen an den großen wissenschaftlichen Fragen unserer Zeit.

Doch welche Werte sind uns als Forschungseinrichtung wichtig? Worin sehen wir unsere Aufgabe, unsere Mission? Und welche Vision haben wir für die Zukunft?

Im vergangenen Jahr haben sich die Mitarbeiter des Forschungszentrums Gedanken über diese Fragen gemacht. Entstanden ist ein Gemeinschaftswerk, das sich in vielen Gesprächen und Sitzungen, per Mail, am Telefon oder im direkten Austausch über Monate entwickelt hat. Es setzt sich aus zwölf Begriffen zusammen, die für das Selbstverständnis des Forschungszentrums entscheidend sind. 

Der Illustrator Tobias Wieland hat die Begriffe für uns in Comics „übersetzt“. Hier im Blog werden wir sie und damit uns als Forschungszentrum nach und nach vorstellen.  

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We meet every day (on Twitter) but have never spoken one word (in real life). Let us change that!

If you are an employee of Forschungszentrum Jülich and are using social media (on or off duty), you are welcome to join me for a cup of coffee and to have a little chat about Twitter, Facebook and Co and maybe share some ideas about future events.

We will meet at the students lounge “Gegenüber” (located at the Central Library of Forschungszentrum Jülich) on Wednesday 1st of August at 3 pm.

If you plan to join us just leave a short comment or hit the button below to tweet at us ( so that I can prepare enough coffee 😉 ).

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von Dirk Tunger

Immer häufiger werden Forschungsergebnisse nicht mehr nur innerhalb der Fachcommunity in wissenschaftlichen Zeitschriften diskutiert, sondern auch darüber hinaus im Internet und auf Social Media Plattformen. In diesem Zusammenhang habe ich mir die Frage gestellt, ob die Fokussierung auf die klassischen bibliometrischen Indikatoren noch den wahren Impact der Forschungsarbeiten widerspiegelt oder ob es Alternativen gibt.

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Wir freuen uns sehr! Unser Portal, die Jülich Blogs, haben bei der Wahl zum Wissenschaftsblog 2017 den zweiten Platz belegt. Beim Voting stand unsere Seite in Konkurrenz zu 17 weiteren ausgewählten Blogs, die in deutscher Sprache über die Welt der Forschung berichten. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb von Rainer Korbmann, früherer Chefredakteur von Bild der Wissenschaft und heute Betreiber des Blogs „Wissenschaft kommuniziert“.

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Wir stecken viel Arbeit und Mühe in unser effzett-Magazin. Wir bitten angesehene Wissenschaftsjournalisten, über unsere Forschung zu schreiben und achten darauf, den Blick auch über den Jülicher Tellerrand zu werfen. So geht es in unseren Geschichten auch um Metathemen der Wissenschaft, in der aktuellen Ausgabe zum Beispiel um die Zeit, die Forschung braucht, um zu „gelingen“. Daneben berichten wir über unsere Außenstellen, greifen die Forschung unserer (Helmholtz-)Kollegen auf oder zeigen ganz allgemein, was uns bei anderen gefällt.

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Das Jahr 2016 geht dem Ende zu und damit auch das erste Jahr unseres Blogportals. In den mittlerweile sechs Blogs haben die Autoren in den vergangenen Monaten rund 120 Artikel veröffentlicht und über ihr Forscherleben berichtet. Auch kamen viele Gastautoren aus dem Forschungszentrum zu Wort, die einzelne Beiträge beisteuerten. Gefreut hat uns 2016 insbesondere, dass das Blogportal über die Jülicher Grenzen hinaus Beachtung gefunden hat und wir es etwa im September auf dem Kommunikationskongress in Berlin vorstellen durften.

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Auch in diesem Jahr dürfen wir uns wieder freuen. Die Jury des „International Corporate Media Award“ hat unser multimediales Magazin „effzett“ abermals ausgezeichnet: Für die Ausgabe 01/2016 mit dem Titelthema „Python – Die wunderbare Welt des Programmierens“ gab es in der Kategorie „Cover und Coverstory“ einen „Award of Excellence“.

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