In den vergangenen zwei Jahren, in denen Tobias gegen Leukämie kämpfte, ist es in seinem Jülicher Blog „Neutron Sauce“ ruhig geworden. Aber, so war der Plan, es sollte eines Tages weitergehen. Das hatten wir uns vorgenommen, das hatten wir lange gehofft. Nun kam es doch anders.  

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Es sind außergewöhnliche Zeiten. Das Forschungszentrum hat komplett auf Basisbetrieb umgestellt und außer einer Notbesetzung vor Ort, sind alle Mitarbeiter im Homeoffice. Videokonferenzen, Abteilungschats oder kooperatives Arbeiten in Dokumenten – mittlerweile hat sich das Arbeiten von zu Hause eingespielt, wie auch die Kollegin Anna Geiger kürzlich beschrieb. Was oftmals fehlt, ist die persönliche Komponente im Büro. Das Gespräch am Morgen, die Wochenendgeschichte während des Mittagessens oder den Austausch zwischendurch, lernt man derzeit mehr und mehr zu schätzen. Auf der anderen Seite findet sich in der häuslichen Ruhe mitunter Gelegenheit, Projekte voranzutreiben, die im normalen Alltag womöglich kürzer kommen.

Passend dazu haben wir unseren ersten 360-Grad-Rundgang fertiggestellt. Bilder und Videos dazu hatten wir bereits vor der Corona-Krise aufgenommen. In den vergangenen Wochen entstand nun eine virtuelle Tour durch die Lysimeter-Anlage des Jülicher Instituts für Agrosphärenforschung.
Aber der Reihe nach…

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Jeder sollte wissenschaftliche Resultate nachlesen können – und zwar kostenlos. Über diesen „Open Access“ verhandeln Wissenschaft und Verlage seit Jahren. Knackpunkt: Die Verlage müssen ihr Geschäftsmodell umstellen.

Bibliotheken von Forschungseinrichtungen und Universitäten haben aus Kostengründen begonnen, Fachzeitschriften abzubestellen. Forschende und Studierende vor allem an finanzschwächeren Einrichtungen haben dadurch nur noch eingeschränkten Zugriff auf die Welt des Wissens. Hinzu kommt: Viele Forschungsergebnisse werden durch Steuergelder ermöglicht. Deutsche Wissenschaftsorganisationen beanstanden, dass die Öffentlichkeit nicht ein weiteres Mal für den Zugriff auf diese Erkenntnisse zahlen sollte. Sie fordern seit der „Berliner Erklärung“ im Jahr 2003, das Publikationswesen auf Open Access umzustellen, was jedoch bis heute nur unvollständig vollzogen wurde.

Open Access bedeutet, die Kosten umzuverteilen: Bei diesem Modell zahlen nicht die Leser, sondern die publizierenden Wissenschaftler oder ihre Arbeitgeber für eine Veröffentlichung. Sie finanzieren so die Kosten für Internet-Plattformen, die aufgebaut und gepflegt werden müssen, sowie die Qualitätsprüfung der Artikel, beispielsweise mithilfe von Gutachtern. Die Abonnementsgebühren entfallen.

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Dass das Jahr zu Ende geht, erkennt man im Forschungszentrum unschwer an der reduzierten Wartezeit im Seecasino (Geschirrrückgabe) oder daran, dass morgens gegen 9 Uhr noch Parkplätze zu finden sind. Es ist also an der Zeit, die vergangenen zwölf Monate hier im Blogportal Revue passieren zu lassen. Und – er soll nicht fehlen – einen kleinen Ausblick zu wagen.

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Dr. Anne Rother leitet seit 2009 die Unternehmenskommunikation im FZJ.

Eine gute Nachricht! „Unsere“ Pressesprecherin, Dr. Anne Rother, ist in der Kategorie „Forschungsinstitute und Hochschulen“ Forschungssprecherin des Jahres 2019. Gemeinsam mit Jens Rehländer von der Volkswagenstiftung (Kategorie „Forschungsorganisationen und Stiftungen“) sowie Jörg Nitschke von der Carl Zeiss AG (Kategorie „Industrie und andere Unternehmen“) wurde sie von ausgewählten Wissenschaftsjournalisten anhand vordefinierter Kriterien an die Spitze der Wissenschaftskommunikatoren im deutschsprachigen Raum gewählt.

Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb von Rainer Korbmann, früherer Chefredakteur von Bild der Wissenschaft und heute Betreiber des Blogs „Wissenschaft kommuniziert“.

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Wir freuen uns riesig über das gigantische Interesse an unserem Tag der Neugier gestern hier im Forschungszentrum. Es war ein super Tag! Wie super er war, könnt Ihr Euch auf unserer Social-Media-Wall und den Highlights auf Instagram noch einmal ansehen. Außerdem haben wir für Euch ein paar (knallharten) Fakten zum Tag der Neugier 2019 zusammengestellt – inklusive der Gewinner der Forschungsrallye.

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Zu unserem Tag der offenen Tür oder auch „Tag der Neugier“ am Sonntag erwarten wir bis zu 20.000 Besucher. Die Vorbereitungen für das Wissenschaftsevent unter dem Motto „Eine Reise in die Zukunft“ laufen seit Monaten. Über 60 Institute des Forschungszentrums haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um sich und ihre Forschung vorzustellen – in Führungen, Mitmachaktionen, Vorträgen, Experimenten oder mit einer Forschungs-Rallye für Kinder und Jugendliche.

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Am 7. Juli laden wir herzlich zu unserem Tag der Neugier ein. Ab 10 Uhr öffnen die Jülicher Institute ihre Türen und gewähren Einblicke in die Welt der Supercomputer, Elektronenmikroskope, Pflanzen, Proteine, Moleküle und Atome. Auch für Kinder gibt es jede Menge zu entdecken.

Im Umfeld des Großevents veranstaltet die RTL-Journalistenschule ein „Videocamp der Neugier“. In dem Intensivkurs zum Thema Social Video und Mobile Reporting vermitteln Experten den Kursteilnehmern videojournalistisches Know-how und üben, auf digitalen Plattformen Videos zu veröffentlichen. Am Eventtag berichten sie über die Veranstaltung.

Schwerpunkte des Workshops sind:

  • Grundlagen Videojournalismus
  • Basic Tools des Smartphone-Journalisten
  • Einsatzmöglichkeiten von Smartphone-Journalismus mit Beispielen aus der Praxis
  • Drehen und Schneiden mit dem Smartphone: Kamera-Apps für iOS und Android Live- Videoberichterstattung im Lokalen
  • Social Video für Facebook und Instagram
  • Praktische Übungen: Drehen, Schneiden, Aufsager, Interview, Reporterbericht, Veröffentlichen

Stipendium für drei Studierende

Die Teilnehmer setzen sich aus Volontären und (Jung-)Redakteuren lokaler Medienhäuser zusammen. Drei Plätze haben wir jedoch für Studierende bzw. junge Absolventen aus dem Bereich Journalismus/Redaktion/Medien oder einer Naturwissenschaft reserviert! Für sie übernehmen wir die Teilnehmergebühren.  

Falls Ihr Euch also für „etwas mit Medien“ interessiert und Euch im Bereich mobile Reporting und Smartphone-Journalismus weiterbilden wollt, bewerbt Euch für einen der drei Plätze. Studierende mit einem naturwissenschaftlichen Hintergrund sollten Vorerfahrungen im Bereich Social Media mitbringen.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen bis zum 23. Juni 2019. Bitte gebt Eure Social-Media-Profile an und schickt das formlose Schreiben mit Lebenslauf und kurzer Begründung an die E-Mail-Adresse m.buelow@fz-juelich.de.  

 

„Ich kann mitmachen und im Nachgang einen Beitrag schreiben“, war meine spontane Antwort auf die Frage, wie das Forschungszentrum dieses Jahr den „Tag der kleinen Forscher“ kommunikativ begleitet. So schnell und einfach, wie mir der Satz in unserer Redaktionssitzung über die Lippen ging, so wenig wusste ich, auf was ich mich gerade eingelassen hatte. Klar, ich würde in die Kita meiner Kinder gehen und mit den angehenden Schulkindern experimentieren, hier und da ein Foto schießen und im Nachgang diesen Beitrag hier schreiben. Was aber tatsächlich hinter der Aktion steckt, sickerte nur langsam bei mir durch.

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